Andreas Pauli hat im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion sein zweites Zuhause gefunden - und verlängert deshalb seinen Vertrag bei den Roten Teufel gleich um zwei Jahre.
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Andreas Pauli hat im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion sein zweites Zuhause gefunden - und verlängert deshalb seinen Vertrag bei den Roten Teufel gleich um zwei Jahre.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Publikumsliebling Andreas Pauli bleibt - für länger

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Der EC Bad Nauheim hat die siebte Stelle im Kader für die neue Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga 2 besetzt: Publikumsliebling Andreas Pauli bleibt - sogar für mehr als eine Saison.

Der EC Bad Nauheim besetzt die nächste Stelle im Kader: Publikumsliebling Andreas Pauli und der Wetterauer Eishockey-Zweitligist haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt - für gleich zwei weitere Jahre. Der gebürtige Tölzer geht damit ab September in seine insgesamt fünfte Spielzeit bei den Kurstädtern.

EC Bad Nauheim: Andreas Pauli geht in sein fünftes Jahr bei den Roten Teufeln

"Nachdem die Trainerposition geklärt war, war für mich schnell klar, dass ich nichts verändern will. Ich hatte sein sehr gutes Gespräch mit ihm, und seine Art und seine Spielphilosophie haben mich überzeugt", sagt der Mann mit der Trikotnummer zehn. "Ich wollte damals unbedingt wieder nach Nauheim und gehe jetzt in mein fünftes Jahr hier. Ich denke, das ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich, aber mir gefällt es hier sehr gut, ich fühle mich einfach richtig hier."

Pauli hatte bereits in den Jahren 2015 bis 2018 für die Roten Teufel gespielt, war dann für ein Jahr in seine Tölzer Heimat gewechselt und im vergangenen Sommer wieder zurückgekehrt. In der vergangenen Saison war er gemeinsam mit Top-Torschütze Andrej Bires mit 42 Scorerpunkten der punktbeste EC-Angreifer in der Hauptrunde. Er erzielte in insgesamt 53 Spielen zwölf Tore und 33 Vorlagen - seine bislang zweitbeste Saison in der Wetterau.

EC Bad Nauheim: Trainer Hannu Järvenpää schätzt Pauli

Der 26-jährige Linksschütze hat damit sein Versprechen bei seiner Rückkehr eingelöst: Vor der Saison hatte er angekündigt, die verletzungsgeplagte dritte Spielzeit vor seinem Wechsel nach Bad Tölz vergessen machen zu wollen. Und Pauli überzeugte - wie gewohnt - mit Einsatzbereitschaft und Kampfgeist und sprang auch in Sachen Effizienz in die Bresche, als andere Leistungsträger nicht wie erhofft abgeliefert hatten.

Auch seinem neuen Trainer Hannu Järvenpää ist er gut im Gedächtnis geblieben: "Andreas hat mir das Leben schwer gemacht, als ich die damals die Lausitzer Füchse trainiert habe. Ich bin froh, ihn jetzt auf meiner Seite zu haben. Er sagte mir, er sei ein Spieler, der es hasst zu verlieren - das brachte mich zum Lächeln", lässt sich der finnische Neu-Coach in einer Pressemitteilung des Klubs zitieren. "Pauli ist ein zuverlässiger und hart arbeitender Stürmer, der seine ehrliche Arbeit in unser Training sowie unser Spiel einbringen wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit."

EC Bad Nauheim: Selbstkritische Töne von Andreas Pauli im Rückblick

Dennoch ist Pauli mit Blick auf die vergangene Spielzeit, in der die Roten Teufel nach Platz sieben in der Hauptrunde mit einem 0:2 in den Pre-Playoffs gegen die Dresdner Eislöwen ausgeschieden waren, auch selbstkritisch: "Ich hatte einen holprigen Start, bin dann aber immer besser in Schwung gekommen, sodass meine Saison insgesamt ganz ordentlich war. Aber natürlich - und da sollte man auch nichts schönreden - haben wir als Mannschaft unser sportliches Ziel nicht erreicht, weil jeder - auch ich - letztlich einen Schritt zu wenig gemacht hat. Genau dort will ich weiterarbeiten. Ich sehe noch viel Luft nach oben, schließlich bin ich jetzt im besten Eishockey-Alter."

Pauli war nach seiner Jugendzeit bei seinem Heimatverein in Krefeld, München, Peiting und beim SC Riessersee unter Vertrag gewesen, hatte sogar in der Saison 2010/11 bereits als Nachwuchsspieler drei Partien für den damaligen Oberligisten Bad Nauheim absolviert. In seiner dritten Saison in der Kurstadt hatte ihn eine Verletzung zurückgeworfen. Er ging nach Tölz und kehrte nach einem starken Jahr zum ECN zurück.

EC Bad Nauheim: Sieben Stellen im Kader für die Spielzeit 2020/21 besetzt

Mit Pauli haben die Roten Teufel nun sieben Spieler im Kader: Torwart Felix Bick, Verteidiger Aaron Reinig und Tomas Schmidt (kommt aus Bayreuth) und Förderspieler Niklas Heyer. Im Sturm stehen neben Pauli bislang Marc El-Sayed und Förderspieler Nicolas Cornett zur Verfügung.

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