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Im Powerplay nicht zu stoppen sind die Eispiraten Crimmitschau. Lukas Vantuch (l.) schiebt das Zuspiel von Mathieu Lemay zum zwischenzeitlichen 2:0 über die Linie. Philipp Maurer im Bad Nauheimer Tor ist bei diesem Treffer machtlos.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim zu schwach - vor allem in Unterzahl

  • Christoph Sommerfeld
    VonChristoph Sommerfeld
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Keine Punkte für den EC Bad Nauheim in Crimmitschau. Die »Roten Teufel« verlieren in der DEL 2 mit 2:6 in Sachsen und kassieren dabei gleich drei Gegentreffer in eigener Unterzahl.

Die Eispiraten Crimmitschau werden in dieser Saison nicht mehr der Lieblingsgegner des EC Bad Nauheim. Am Freitag kassierte der Wetterauer Eishockey-Zweitligist die dritte Niederlage im dritten Spiel gegen die Sachsen. »Bei uns war vor allem die Passqualität nicht da. Die Spieler, die eigentlich die Besten bei uns sein müssen, waren das heute nicht«, sagte EC-Trainer Harry Lange nach der 2:6-Niederlage.

EC Bad Nauheim: Zwei Unterzahlsituationen - zwei Gegentore

Die Eispiraten legten los wie die Feuerwehr. Trotz erheblicher Personalprobleme gaben die Hausherren Gas und zwangen die »Roten Teufel« zu strafbaren Fouls. So musste nach vier Minuten EC-Verteidiger Huba Sekesi auf die Bank. Das Powerplay nutzte Crimmitschau prompt. Beim Lattenschuss von Kelly Summers hatte der bei Bad Nauheim ins Tor beorderte Philipp Maurer noch Glück. Travis Ewanyk war aber zur Stelle und staubte zum 1:0 ab (5.). Für die nächste EC-Unterzahl sorgte Tomas Schmidt. Crimmitschaus Topscorer Mathieu Lemay bediente seinen Sturmkollegen Lukas Vantuch, der den Schläger hinhielt und auf 2:0 stellte (10.). Und Vantuch hätte sogar noch das dritte Tor erzielen können. Als Nauheim endlich mal in Überzahl agieren konnte, lief man Hals über Kopf in einen Konter. Der Center der Gastgeber stürmte auf Maurer zu, der aber Schlimmers verhinderte (19.).

Ein bisschen besser ging es im zweiten Abschnitt weiter, als die Wetterauer nach zwei Strafen gegen beide Teams in 70 Sekunden Powerplay immerhin zwei Schüsse aufs Eispiraten-Tor brachten. Effektiver zeigten sich die Gastgeber. Lucas Böttcher, der in die erste Reihe beordert worden war, traf aus halblinker Position. Seinen Schuss ließ Maurer unter dem Arm zum 0:3 aus EC-Sicht durchrutschen (35.). Petr Pohl kurvte in der Schlussminute des zweiten Abschnitts ohne größeren Druck im Nauheimer Drittel umher und traf ins linke obere Eck - 4:0. Dann hatten die »Roten Teufel« doch noch eine gute Aktion. Cason Hohmann fing die Scheibe ab, die über Andreas Pauli zu James Arniel kam. Der brachte sie mit der Sirene zum 1:4 im Gehäuse unter.

EC Bad Nauheim: Eispiraten Crimmitschau setzen Schlusspunkt abermals im Powerplay

Als dann Pauli zehn Minuten vor dem Ende per Rückhand zum 2:4 einnetzte, wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen. Allerdings hatten die Eispiraten - erneut in Form eines Powerplay-Treffers - die Antwort parat. Eine Pohl-Pohl-Kombination hinter dem Tor veredelte Ewanyk aus kurzer Distanz (54.). Den Schlusspunkt setzte Vantuch.

Eispiraten Crimmitschau: Bitzer - Walsh, Summers, Heyer, Hudson, Olleff, Scalzo - Böttcher, Vantuch, Lemay, Demmler, Patrick Pohl, Rudert, Gams, Ewanyk, Petr Pohl, Weißgerber.

EC Bad Nauheim: Maurer - Schmidt, Richardson, Sekesi, Glötzl, Ketter, Gnyp, Reinig - Mick Köhler, Tessier, Üffing, Pauli, Arniel, Hohmann, Körner, Cabana, Reiter, Cornett, Bettahar.

Im Stenogramm / SR: Apel/Paule. - Zeitstrafen: 6:14 Minuten. - Tore: 1:0 (5.) Ewanyk (Summers / 5-4), 2:0 (10.) Vantuch (Lemay / 5-4), 3:0 (35.) Böttcher (Vantuch, Petr Pohl), 4:0 (40.) Petr Pohl (Olleff, Gams), 4:1 (40.) Arniel (Pauli, Hohmann), 4:2 (50.) Pauli (Arniel, Schmidt), 5:2 (54.) Ewanyk (Patrick Pohl, Petr Pohl / 5-4), 6:2 (56.) Vantuch (Summers, Hudson).

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