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Taylor Vause (links) und Tristan Keck freuen sich mit Christoph Körner (rechts) über dessen Treffer zur 1:0-Führung beim 2:1-Erfolg des EC Bad Nauheim in Bayreuth.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Erstes Auswärtsspiel - und gleich ein Sieg

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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So kann man in die Auswärtsspiele der DEL2-Hauptrunde starten! Gleich von der ersten Reise bringt der EC Bad Nauheim drei Punkte mit.

So kennt man Felix Bick! Der Torwart des EC Bad Nauheim hat seiner Mannschaft am Freitagabend in Bayreuth zum Ende den Sieg festgehalten. Mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) gewannen die Roten Teufel ihr Spiel der Deutschen Eishockey-Liga 2 in der Festspielstadt und können am Sonntag mit breiter Brust ins Heimspiel mit den Kassel Huskies gehen. Christoph Körner und Mick Köhler hatten für die Mannschaft von Harry Lange vorgelegt, ehe eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Jerry Pollastrone die Gastgeber zurück ins Spiel gebrachte hat.

Keine Treffer, keine Strafzeiten, kaum klare Tormöglichkeiten: Beide Mannschaften neutralisierten sich in den ersten 20 Minuten weitgehend, mit einem leichten Übergewicht für die Gastgeber. Zwei individuelle Fehler - je einer hüben wie drüben - ließen kurz den Atem stocken, doch weder Martin Ratmann für Bayreuth (2.) noch Stefan Reiter (10.) konnten daraus Kapitel schlagen. Bad Nauheim hielt - nach zehn Gegentoren am vergangenen Wochenende - die Scheibe fern des eigenes Tores. Die beste Möglichkeit des ersten Abschnitts hatte Vorjahres-Teufel Cason Hohmann, der in der Schnittstelle angespielt wurde, allein auf seinen ehemaligen Teamkollegen Bick fuhr, aber am aufmerksamen Keeper der Hessen scheiterte (11.).

Im zweiten Durchgang wurde die Partie zunächst lebhafter, als Bad Nauheim eine frühe Unterzahl zu überstehen hatte. Es folgte Leerlauf in zerfahrenen Minuten, Bayreuth agierte in den entscheidenen Offensiv-Aktionen zu schlampig, zu ungenau, und so lief bereits die 36. Minute als Körner den ersten Treffer des Abends erzielen konnte - für Bad Nauheim. Ein Schuss von Tristan Keck war Körner quasi auf die Rückhand gefallen, und irgendwie brachte dieser den Puck an Timo Herden vorbei. Nur zwei Minuten später patzte Ex-Teufel Dominik Meisinger als »letzter Mann«. Köhler bedankte sich mit dem zweiten Treffer der Gäste; erneut war’s ein Rückhandschuss.

Ein Check von hinten gegen die Bande von Jerry Pollastrone gegen Christian Kretschmann brachte kurz vor Drittel-ende dann Spannung zurück in die Partie. Der US-Amerikaner erhielt - nach Videobeweis - eine Fünf-Minuten-Strafe. Und Kretschmann war es, der in Überzahl den Anschluss herstellen konnte (43.). Bayreuth war nun am Drücker, Bad Nauheim verteidigte kompakt, geschickt und konnte sich auf seinen Torwart verlassen. In den letzten 20 Sekunden standen die Gäste wegen einer Strafzeit gar mit zwei Spielern weniger auf dem Eis.

Bayreuth Tigers: Herden - Pruden, Davis, Meisinger, Stiefenhofer, Pokorny - Hohmann, Järvelainen, Kretschmann, Bindels, Pither, Cabana, Ratmann, Kolozvary, Meier, Zimmermann, Schumacher, Ribarik.

EC Bad Nauheim: Bick - Kevin Schmidt, Wachter, Sekesi, Stephan, Dobryskin, Tomas Schmidt - Körner, Vause, Keck, Wörle, Hickmott, Pollastrone, Herrmann, Mick Köhler, Reiter, Leon Köhler.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (36.) Körner (Keck, Vause), 0:2 (38.) Mick Köhler, 1:2 (43.) Ktreschmann (Cabana, Hohmann - PP). - Schiedsrichter: Becker/Holzer. - Strafminuten: Bayreuth 2, Bad Nauheim 6 plus fünf Minuten (Pollastrone). - Zuschauer: 1130.

Felix Bick im Tor des EC Bad Nauheim verhindert bei diesem Solo seines letztjährigen Teamkollegen Cason Hohmann einen Rückstand der Roten Teufel in Bayreuth.

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