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Es waren die Sekunden nach dem ersten DEL 2-Treffer. Im Spiel gegen die Dresdner Eislöwen trifft Leon Köhler erstmals für den EC Bad Nauheim.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Eigengewächs Leon Köhler greift nach Vertragsverlängerung an

  • Christoph Sommerfeld
    VonChristoph Sommerfeld
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Der gebürtige Bad Homburger Leon Köhler wohnt in Karben, hat schon in der Jugend für den EC Bad Nauheim gespielt und drängt in der kommenden Saison auf mehr Eiszeit.

Leon Köhler dürfte als Eigengewächs des EC Bad Nauheim besondere Identifikationskraft in und um den Kurpark versprühen. Umso erfreuter waren die Fans des Wetterauer Eishockey-Zweitligisten, dass der 20-Jährige in dieser Woche seinen Vertrag verlängert hat.

Köhler ist in Bad Homburg geboren und wohnt in Karben. Der Stürmer hat fast seine gesamte Zeit als Jugendspieler in den Nachwuchsteams des EC verbracht. Im Interview spricht er über Ziele, das Verhältnis zum Trainer und seine Beschäftigung im Sommer.

Herr Köhler, Glückwunsch zur Vertragsverlängerung. Sie hatten in der letzten Saison 32 Einsätze in Bad Nauheim, 13 in Diez. Was wollen Sie in der kommenden Runde erreichen?

Ich möchte mich fest in den Kader spielen und will beweisen, was ich kann. Ziel ist es, so viel Eiszeit wie möglich zu bekommen.

Der Schwerpunkt wird aber bei Ihnen wieder auf Bad Nauheim liegen oder?

Ich denke schon. Das kommt natürlich auch auf Harry Lange an. Wie er spielen lassen will und wie er mit den jungen Leuten plant.

Im März ist Ihnen Ihr erstes Tor in der DEL 2 gelungen. Wie haben Sie das in Erinnerung behalten oder ist das schon wieder etwas verblasst?

Nein, das war und ist für mich etwas sehr Besonderes. Man schaut jahrelang bei den Profis zu, irgendwann steht man mit auf dem Eis, und dann erzielt man sogar ein Tor. Es war zwar ein etwas glücklicher Treffer, aber das nehme ich gerne so mit.

Wo sehen Sie Ihre Stärken, und woran müssen Sie noch arbeiten?

Ich kann das Spiel gut lesen. Meine Stärken liegen in der Offensive. Verbesserungsbedarf gibt’s im Abwehrverhalten und in der Antrittsschnelligkeit. Daran arbeite ich.

Mit welchen Mitspielern verstehen Sie sich auf dem Eis und privat am besten?

Ich komme mit allen sehr gut aus. Befreundet bin ich mit Maximilian Glötzl und Luis Üffing.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Trainer Harry Lange?

Er kennt mich seit sechs Jahren und hat mich immer gefördert. Ich würde unser Verhältnis als ziemlich gut beschreiben.

Wie nutzen Sie den Sommer bzw. wie halten Sie sich fit?

Ich bin jeden Tag im Kraftraum im Colonel-Knight-Stadion und trainiere dort. Demnächst werde ich auch mal in Köln sein und dort eine Einheit auf dem Eis mitmachen. Da ist möglicherweise auch der eine oder andere DEL-Spieler mit dabei. Ansonsten verbringe ich meine freie Zeit gerne mit Freunden.

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