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Mächtig ins Zeug legt sich beim 2:0-Auswärtssieg der Bad Nauheimer Andreas Pauli (r.) in diesem Duell gegen Bietigheims Fabian Ribnutzky.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim bejubelt den nächsten Erfolg bei den Bietigheim Steelers

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Vierter Sieg in Serie. Shutout für Goalie Felix Bick. Der EC Bad Nauheim bleibt in der DEL2 auf der Erfolgsspur und feiert am Freitagabend einen 2:0-Sieg in Bietigheim.

Mit einem 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)-Auswärtscoup bei den Bietigheim Steelers betrieben die Roten Teufel Eigenwerbung für das Sonntag-Heimspiel (18.30 Uhr) gegen die Tölzer Löwen und fügten den Ellentalern die erste Heimniederlage der laufenden Saison zu. Zach Hamill und Andreas Pauli erzielten die Tore.

EC Bad Nauheim: Entschlossenes Forechecking der Wetterauer wird früh belohnt

Hohes Verkehrsaufkommen am Freitag im Einzugsgebiet vor den Toren Stuttgarts und eine am "Tag der Firmen" mit 3337 Zuschauern gut gefüllte EgeTrans-Arena in Bietigheim-Bissingen. Der ein oder andere der etwa 150 mitgereisten EC-Fans verpasste aufgrund der verstopften Straßen das erste Bully, dafür war die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer von Beginn an hellwach.

Die Teufel mussten erneut auf Verteidiger und Powerplay-Spezialist Daniel Stiefenhofer verzichten, zudem fehlte Niklas Heyer (für die Kölner Junghaie in der DNL im Einsatz). Ein Quartett stand auf der Ausfallliste der Ellentaler: Torwart-Neuzugang Stephon Williams, Kapitän Nikolai Goc, Tim Schüle und Alexander Preibisch fehlten verletzungsbedingt im Team von Coach Hugo Boisvert. Mit entschlossenem Forechecking starten die Hessen in die Partie. Der Lohn: Eine verdiente 1:0-Führung nach dem ersten Drittel. Schon in der vierten Minute verwertete Kanadier Zach Hamill die Vorarbeit von EC-Topscorer Andrej Bires. In der Defensive standen die Gäste kompakt, blockten Schüsse und kreierten selbst Chancen durch Mike Card (3.), Andreas Pauli (4.) oder Tyler Fiddler (17./19.).

EC Bad Nauheim: Shutout für Felix Bick - und weitere Chancen in der Offensive

Auch im zweiten Abschnitt rückten die Wetterauer keinen Millimeter von ihrem Matchplan ab. Die dritte Überzahl des Abends - Matt McKnight saß in der Kühlbox - nutzte Andreas Pauli (Vorlage Hamill) zum wichtigen 2:0, nachdem Steelers-Verteidiger Eric Stephan zuvor unglücklich vom Puck im Gesicht getroffen wurde und einen blutenden Cut davontrug. Kurz vor der Sirene verhinderte EC-Keeper Felix Bick mit einem tollen Reflex gegen Benjamin Zientek den Bietigheimer Anschlusstreffer.

Die erwartete Druckphase zum Auftakt des Schlussdurchgangs überstanden die Gäste aus Bad Nauheim. Felix Bick avancierte erneut zum "Spieler des Abends" und parierte stark gegen Brett Breitkreuz (44./48.) und in Unterzahl gegen Norman Hauner. Clever, konsequent, energisch - Bad Nauheim tütete den Dreier ein, auch wenn Tyler Fiddler (54.) und Simon Gnyp (55.) zwei 2:1-Konter ungenutzt verstreichen ließen.

EC Bad Nauheim: Der 2:0-Sieg bei den Bietigheim Steelers auf einen Blick

Bietigheim Steelers: Brenner - Owens, Stephan, Hüfner, Schoofs, Prommersberger, Ribnitzky, Laub, McKnight, Zientek, Hauner, Cabana, Breitkreuz, Lautenschlager, Wenzel, Swinnen, Kuqi, Ledlin, Kneisler.

EC Bad Nauheim: Bick - Kokkila, Card, Ketter, Sekesi, Gnyp, Slaton - Pauli, Fiddler, Bires, Strodel, Hamill, Gibbons, Kahle, Köhler, Ratmann, Cornett, El-Sayed, Bindels.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (4.) Hamill (Bires, Pauli), 0:2 (36.) Pauli (Hamill, Kokkila - 5-4). - Schiedsrichter: Aumüller/Kannengießer. - Strafminuten: Bietigheim 14, Bad Nauheim 6. - Zuschauer: 3337.

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