Eishockey

DEL2: Mehr Tore, mehr Fans, mehr Spannung

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Mehr Tore, mehr Zuschauer, mehr Spannung – und eine größere mediale Präsenz! In der Deutschen Eishockey-Liga 2 wurde vorm Playoff-Start am Freitag Bilanz gezogen.

Die Bilanz der Deutschen Eishockey-Liga 2 zum Ende der Hauptrunde fällt durchweg positiv auf. "Eishockey stellt nach dem Fußball die stärkste zweite Liga", sagte Rene Rudorisch, der DEL2-Geschäftsführer, am Donnerstagnachmittag im Colonel-Knight-Stadion. Nach Bietigheim und Garmisch hatte nun der  EC Bad Nauheim  die Ehre, die obligatorische Bilanz-Pressekonferenz auszurichten. Neben Rudorisch und den gastgebenden Roten Teufeln mit Geschäftsführer Andreas Ortwein, Trainer Christof Kreutzer und Kapitän Maximilian Brandl sprachen im VIP-Raum auch Franz Fritzmeier als Sportdirektor und Eduard Lewandowski als Routinier für den Hauptrunden-Ersten Löwen Frankfurt. Zudem hat die Liga exklusiv ihren Playoff-Trailer 2018/19 vorgestellt.

Zuschauerschnitt in den DEL2-Stadien steigt auf über 2500 Fans

Von der "gefühlt spannendsten Saison" sprach Rudorisch exakt sechs Monate nach dem Saisoneröffnungs-Bully. Vor dem letzten Wochenende waren an den neuralgischen Stellen der Tabellen die Entscheidungen noch nicht gefallen. Gleich vier Mannschaften hatten am letzten Spieltag die Möglichkeit, auf Rang eins ins Ziel zu gehen. Insgesamt 2485 Treffer wurden in den 363 Spielen erzielt; das entspricht 6,85 Toren pro Partie, einem Rekordwert. Zurückgegangen ist derweil die Zahl der Strafminuten. 24,6 Minuten wurden durchschnittlich ausgesprochen; das ist der zweitniedrigste Wert.

Erfreulich – weil einmal mehr angestiegen – ist die Zahl der Zuschauer. 2510 Fans kamen im Schnitt zu den Spielen. Bad Nauheim liegt mit 2476 Besuchern knapp darunter. Mit über 911 000 Zuschauern wurde der drittbeste Wert seit 2007 erreicht.

Über 200.000 Buchungen bei Sprade-TV und 340.000 Zuschauer im Free-TV

Eine deutliche Steigerung verzeichnete die DEL 2 zudem im Online-Bereich. 200 000 Buchungen des Livestream konnte  Internet-Anbieter Sprade TV  registrieren. Die kostenlosen Highlights der Spiele wurden mehr als eine Million Mal angeklickt. Und selbst der Einstieg ins Free TV kann sich sehen lassen. Die rund zweistündige Dienstagabend-Übertragung eines Spiels vom Wochenende hat seit dem Start im Januar rund 340 000 Zuschauer erreicht. "Unterstützt durch höchst attraktiven und spannenden Sport erreicht die Liga beste Werte im Zuschauerinteresse und macht Werbung für den Eishockey-Sport deutschlandweit. Allein der Zuschauerschnitt zu unseren Spielen ist in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Das macht uns stolz und spornt uns weiter an", sagte Rudorisch.

Bei den Funktionären und Profis der Löwen Frankfurt und der Roten Teufel war während der rund halbstündigen Zusammenkunft die Vorfreude auf die Playoffs spürbar. Er freue sich über die Entwicklung der vergangenen Monate, dass man einen Umbruch habe vollziehen können, sagt Löwen-Sportdirektor Fritzmeier. "Platz eins bestätigt unsere Arbeit und ist somit auch ein erster kleiner Schritt in Richtung des großen Ziels, der DEL."

Seitens der Roten Teufel sehnt Christof Kreutzer den Start regelrecht herbei. "In den Playoff gibt es kein Zurück mehr, keine zweite Chance. Und ich bin sicher, dass meine Mannschaft bereit sein wird."

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