Eishockey-Symbolbild: Pucks auf dem Eis und in einem Tor.
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Beim EC Bad Nauheim ruht der Puck aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Corona-Verdacht in der Mannschaft - Heilbronn-Spiel am Dienstag abgesagt

  • Michael Nickolaus
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  • Philipp Keßler
    Philipp Keßler
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Erneuter Corona-Alarm beim EC Bad Nauheim: Nach dem ersten bestätigten Fall um die Weihnachtsfeiertage gibt es nun einen Verdacht - und die Absage des Spiels am Dienstag.

Zwangspause für den EC Bad Nauheim: Beim Eishockey-Zweitligisten gibt es Corona-Verdachtsfälle. Entsprechend den Statuten der Liga begibt sich die gesamte Mannschaft nun in häusliche Quarantäne. Am Dienstagvormittag werden sich die Profis der Klubs aus der Wetterau einem PCR-Test unterziehen. Möglicherweise im Laufe des Tages, spätestens aber am Mittwochvormittag soll – dann nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und der Liga – Klarheit über mögliche weitere Maßnahmen geschaffen sein.

Am Sonntagabend nach der Partie gegen Dresden hatten mehrere Spieler über Erkältungssymptome geklagt. Am Montagmorgen waren - begleitend zur Trainingseinheit, mehrere Schnelltests positiv ausgefallen. Zur konkreten Zahl machten die Roten Teufel auf Rückfrage keine Angaben.

EC Bad Nauheim: Spiel bei den Heilbronner Falken am Dienstag abgesagt

Entsprechend wird auch die Partie der „Roten Teufel“ bei den Heilbronner Falken am Dienstagabend abgesagt und verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Bereits in der Woche nach Weihnachten hatte es Corona-Alarm beim Wetterauer Zweitligisten gegeben, als Verteidiger Tomas Schmidt nach den trainingsfreien Weihnachtstagen positiv getestet worden war. Der Vorteil damals: Schmidt hatte tagelang keinen Kontakt zum Rest der Mannschaft, war auch zum Spiel bei den Bayreuth Tigers am zweiten Weihnachtsfeiertag gar nicht erst mitgefahren, sondern hatte sich gleich in Quarantäne begeben. Um dennoch auf Nummer sicher zu gehen, hatte der Klub sein gesamtes Team infolge des positiven Testergebnisses ebenfalls testen lassen, obwohl in der DEL2 sonst nur symptombezogen gestetet wird - das Ergebnis damals: alle negativ. Vor dem Fall Schmidt hatten die Wetterauer nach eigenen Angaben bereits rund 150 bis 200 Schnelltests im Laufe der Saison durchgeführt

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Sollte sich der Verdacht im vorliegenden Fall erhärten oder gar weitere Infektionen festgestellt werden, käme es darauf an, wie viele negativ getestete Spieler Trainer Hannu Järvenpää zur Verfügung stehen. Zudem haben auch die örtlichen Behörden bei der Anordnung von Quarantänemaßnahmen ein Wörtchen mitzureden. Die Liga hatte in jedem Fall zu Saisonbeginn in Absprache mit den Klubs festgelegt, dass ein Team zu einem Spiel antreten muss, sobald neun Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung stehen. Ist dies nicht der Fall, werden alle betroffenen Partien abgesagt und auf freie Daten unter der Woche verlegt.

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