Über 500 Sitzplätze auf zwei Stockwerken

Frankfurt (lhe). Die Lufthansa gibt ihrem ersten Super-Airbus A 380 den Taufnamen »Frankfurt am Main«. Die zweite Maschine wird »München« heißen, wie das Unternehmen mitteilte.

Frankfurt (lhe). Die Lufthansa gibt ihrem ersten Super-Airbus A 380 den Taufnamen »Frankfurt am Main«. Die zweite Maschine wird »München« heißen, wie das Unternehmen mitteilte. »Die Namenswahl unterstreicht die zentrale Bedeutung unserer beiden großen Drehkreuze«, sagte Passagevorstand Karl Ulrich Garnadt laut einer verbreiteten Mitteilung. Insgesamt hat Lufthansa 15 der Maschinen bestellt, vier davon sollen dieses Jahr ausgeliefert werden.

Die »Frankfurt am Main« mit ihren mehr als 500 Sitzplätzen auf zwei Stockwerken soll im Mai auf dem Rhein-Main-Flughafen eintreffen. Der Liniendienst vor allem nach Nordamerika und Asien solle etwa drei Wochen nach Auslieferung der ersten Maschine beginnen, sagte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty. Am Freitag wurde die Lackierung der Maschine im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder abgeschlossen.

Nach der Überführung nach Frankfurt wird die Maschine feierlich getauft - offiziell handelt es sich aber um eine Namensübertragung. Denn bislang trug eine Boeing 747-400 den Namen der Mainmetropole, berichtete Lamberty. Die Boeing, die in 20 Jahren schon mehr als 100 000 Flugstunden absolviert hat, wird dann möglicherweise ohne Taufnamen weiterfliegen.

Vor dem Beginn des Liniendienstes bei Lufthansa stehen noch Trainingsflüge für die Ausbildungspiloten auf dem Programm, bei denen vor allem die Landung geübt werden soll. Dazu werden die Piloten an drei Tagen jeweils 40 Mal aufsetzen und gleich wieder durchstarten, in der Luftfahrtsprache als »touch and go« bekannt. Diese Flüge werden voraussichtlich in Leipzig stattfinden, weil am Frankfurter Flughafen zu wenig Kapazität vorhanden ist.

Noch vor dem Eintreffen der ersten Lufthansa-A 380 wird nach derzeitiger Planung am 27. Februar eine A 380 des Herstellers Airbus in Frankfurt landen. Mit dieser Maschine sollen nochmals an zwei Tagen bestimmte Abläufe am Boden getestet werden. Zugleich wird dann auch erstmals ein Flugzeug dieses Typs in die A380-Wartungshalle gerollt, um auch dort die Abläufe testen zu können.

Ein Flugzeug vom Typ A380 war erstmals 2005 in auf »Rhein-Main« gelandet, 2007 unternahm Lufthansa von Frankfurt aus eine Streckenerprobung unter anderem nach New York und Hongkong. Bei einigen anderen Airlines ist die A 380 schon im Liniendienst im Einsatz.

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