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Öffnung der Stadt zum Fluss hin geht voran

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Frankfurt (pia). An der »Ruhrorter Werft« zwischen dem rapide in die Höhe wachsenden Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Main soll im kommenden Sommer ein »Hafenlokal« eröffnen.

Den Spatenstich für den mit modernster Technik ausgestatteten Pavillon haben Oberbürgermeisterin Petra Roth und Planungsdezernent Edwin Schwarz gemeinsam mit dem Gastronomen Thomas Klüber sowie Vertretern von EZB, der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) sowie vom Bauunternehmen Lupp und den Architekten Schubert & Seuss in dieser Woche vorgenommen.

»Der Frankfurter Osten entwickelt sich prächtig«, so die Oberbürgermeisterin. »Im Osten der Stadt entwickeln wir die Öffnung der Stadt zum Main hin konsequent fort und sorgen für die richtige Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Wohlfühlen.«

An der historischen »Ruhrorter Werft«, unmittelbar am neuen Hochhaus der EZB gelegen, entsteht ein Gastronomie-Ensemble, das die Verladekräne des alten Hafengeländes mit einbezieht. »Der neue Gastronomiestandort bildet einen attraktiven Anziehungspunkt für Ausflügler, Touristen und Bewohner des Frankfurter Ostends«, so Stadtrat Schwarz. »Nicht nur die Gastronomie wird die Besucher anlocken, sondern auch die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform auf den denkmalgeschützten Hafenkränen. Von dieser Aussichtsplattform können Flaneure, Touristen und Architekturinteressierte einen einmaligen Ausblick auf die Skyline, den Main und die Baustelle für den Neubau der Europäischen Zentralbank genießen.«

Das transparente würfelartige Gebäude, das dort in den kommenden Monaten entstehen wird, ermöglicht Gastronomie auf drei Etagen, im Sommer laden ein 500 Quadratmeter großer Biergarten am Fluss und unterschiedliche Terrassen rund um den Pavillon an den Main. Eine Fotovoltaik-Anlage und eine Holzpellet-Heizung werden das Gebäude energetisch nachhaltig versorgen, ein Kinderspielplatz sowie behindertengerechte Zugänge und Fahrradabstellplätze machen den Pavillon zukunftssicher.

Der Gastronomiepavillon an der »Ruhrorter Werft« ist eines der letzten Projekte, die im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme im Ostend durchgeführt werden. Seit 1986 nimmt die Stadtverwaltung dort aktiv Einfluss auf die Umstrukturierung und Weiterentwicklung des Stadtteils.

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