Nacht der Museen: Große Künstler und Nervenkitzel

Frankfurt (pia). Zum 13. Mal lädt die Stadt am Samstag, 21. April, von 19 bis 2 Uhr zur "Nacht der Museen". Kulturdezernent Felix Semmelroth freut sich auf diesen Startschuss für den Kulturfrühling.

"Es wird in diesem Jahr besonders spannend. Den Besuchern werden nicht nur Kunst und Kultur in außergewöhnlicher Atmosphäre präsentiert, sondern auch vermeintlich bekannte Orte in neuem Gewand. Denn 2012 steht das Museumsufer ganz im Zeichen der Neugestaltung."

Der kürzlich eingeweihte spektakuläre Erweiterungsbau des Städel Museums öffnet seine Türen für die nächtlichen Besucher. Hier haben zahlreiche Werke der Gegenwartskunst ein einzigartiges Zuhause gefunden. Zudem sind das Deutsche Filmmuseum sowie das Bibelhaus Erlebnis Museum nach kompletter Umgestaltung und Neueröffnung 2012 wieder Teil der nächtlichen Museumstour.

Neun außergewöhnliche Ausstellungsorte sind neu dazugekommen: Erstmals lädt das Experiminta ScienceCenter in der Hamburger Allee die Besucher zum Experimentieren auf das Teufelsrad ein.

Der Kunstverein Familie Montez und der Verein "basis" versprechen Inspiration durch zeitgenössische Kunst und außergewöhnliche Performances, während die interaktive Licht- und Klanginstallation "resonate" auf dem "Luminale"-Boot dem Besucher einen sphärischen Raum eröffnet. Neu dabei ist auch der Jazzkeller Frankfurt, der zu seinem 60-jährigen Jubiläum die Christoph Neubronner Band präsentiert.

Nachtschwärmer-Live-Musik bekommen die Besucher auch im KunstBlock geboten, hier spielt die Frankfurter Band "Philine". Durch die Tourneeausstellung "Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze" führt Bäppi la Belle als Lia Wöhr in Mundart. Zu literarischen Erlebnissen lädt in der Frankfurter Innenstadt das "Haus des Buches" ein, und in Offenbach macht das Projekt "achtzehn:52 – Hbf Alive!" den Hauptbahnhof zur "Living Gallery" mit Strandatmosphäre.

Auch diesen Samstag setzt die "Nacht der Museen" auf große Künstler und Nervenkitzel. So setzt sich die aktuelle Ausstellung im Museum für Moderne Kunst mit Andy Warhols kritischem Blick auf die Massenmedien auseinander und die Schirn Kunsthalle zeigt den norwegischen Meister Edvard Munch als Künstler des 20. Jahrhunderts. Im Senckenberg Naturmuseum faszinieren lebende Vogelspinnen, im Kindermuseum beißen Vampire und in den finsteren Fischergewölben am Main ertönen kuriose Geschichten.

In der "Nacht der Museen" kann man Frankfurt zudem bei zahlreichen Stadtrundgängen und Führungen immer wieder neu entdecken: So kann man romantischen Geschichten aus dem alten Frankfurt lauschen, per QR-Code die Kunst in den Wallanlagen erkunden oder den Spuren der legendären Frankfurter Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt folgen.

Einmal Eintritt – alles sehen: Das Ticket berechtigt zum Eintritt in allen teilnehmenden Häusern sowie zur Fahrt mit den Shuttle-Bussen, dem Shuttle-Schiff und der Historischen Straßenbahn.

Quelle: Gießener Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare