Monique und Josephine lesen am besten vor

Frankfurt (lhe). Die zwölfjährige Monique Roszak aus Sachsen-Anhalt und die ein Jahr jüngere Josephine Martz aus Hamburg können am besten vorlesen.Die beiden Schülerinnen gingen in der Nationalbibliothek als Siegerinnen aus dem Finale im 53. Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels hervor.

Rund 620 000 Sechstklässler aus 7500 Schulen hatten teilgenommen und aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen, 25 schafften es ins Finale. Der Jury gehörten ein Kinderbuchautor, ein Schauspieler, die Direktorin der Nationalbibliothek und die beiden Vorjahressieger an.

Monique Roszak von der Sekundarschule Bad Schmiedeberg hatte sich das Buch »Oskar und das geheimnisvolle Volk« von Claudia Frieser ausgesucht. Darin reist Oskar ins mittelalterliche Nürnberg, wo er mit Freunden Abenteuer erlebt. Josephine Martz vom Gymnasium Eppendorf in Hamburg las aus »Spiegelkind« von Alina Bronsky. Das Buch erzählt, wie eine 15-Jährige sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter macht.

»Leser sind im Vorteil: Lesen ist nicht nur Grundlage für jede sinnvolle Mediennutzung, es ist nicht nur Schlüssel zu jeglicher Bildung – es macht darüber hinaus einfach Freude«, sagte Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins, laut Mitteilung nach der Siegerehrung. Alle Finalisten erhalten Bücher und Hörbücher, die beiden Bundessieger gewinnen zusätzlich einen Wander- pokal, eine Lesung mit einem Jugendbuch- autor an ihren Schulen und jeweils ein Jahresabo des Nachrichten-Magazins »Dein Spiegel«. Sie werden außerdem eingeladen, als Jurymitglied am Finale des nächsten Vorlesewettbewerbs teilzunehmen.

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