Bei der Innenstadtgestaltung mitwirken

Frankfurt (pia). Die Innenstadt ist ein wichtiger Identifikationspunkt der Menschen in der gesamten Rhein-Main-Region. Alle Planungs- und Bauvorhaben der vergangenen Jahre haben große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefunden. Als lebendiges Zentrum für Handel, Dienstleistung, Wohnen, Kultur und Freizeit soll die City noch attraktiver werden. Dazu soll nun ein Innenstadtkonzept Orientierung geben.

Es fasst bestehende Planungen in dem Gebiet innerhalb der Wallanlagen zusammen und zeigt Vorschläge für zukünftige Projekte.

Planungsdezernent Edwin Schwarz erläutert: »Der vorliegende Entwurf des Innenstadtkonzepts soll in einem offenen Austausch mit möglichst vielen Beteiligten fortentwickelt, konkretisiert und ergänzt werden. Unser Leitfaden soll dabei privaten Grundstückseigentümern Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, Ziele für die weitere Planung formulieren sowie Vorschläge für die Gestaltung des öffentlichen Raums entwickeln.«

Das Veranstaltungsprogramm für den offenen Planungsprozess sieht als Auftakt bereits am 18. Februar und am 1. März, jeweils um 18.30 Uhr, zwei Fachvorträge in der Kantine des Planungsdezernates in der Kurt-Schumacher-Straße 10 vor, in denen Fachleute aus Rotterdam und Zürich die Konzepte ihrer Innenstädte vorstellen. Danach können sich Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Werkstatt-Veranstaltungen einbringen und mit Experten zu folgenden Themenfeldern diskutieren: »Einzelhandel und Gastronomie« am 8. März im Rathauscasino, Paulsplatz 5-7; »Kultur, Touristik und Hotels« am 10. März im Haus am Dom, Domplatz; »Wohnen« am 17.

März in der Evangelischen Stadtakademie, Römerberg 9 sowie »Büros« am 18. März in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei, Hasengasse 4. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Die Anregungen, Empfehlungen und Meinungen der Teilnehmer werden dokumentiert und in einen ersten Entwurf des Innenstadtkonzepts einfließen.

Werkstatt »Innenstadtkonzept«

Wesentliches Element des Planungsprozesses soll anschließend die Werkstatt »Innenstadtkonzept« am 8. Mai darstellen, die alle Beteiligten und ihre Interessen zusammenführt. Hier wird der Entwurf des Konzepts zur Diskussion gestellt, und es findet ein Perspektivenwechsel statt. Nicht mehr das einzelne Thema steht im Vordergrund, sondern der Stadtraum als Rahmen soll fokussiert werden. Querschnittsthemen wie Sicherheit, Verkehr und Umwelt werden integriert. Stadtrat Schwarz betont, die Ergebnisse dieser großen Werkstatt dienten dann dem Stadtplanungsamt als weitere Orientierung bei der Ausarbeitung des Innenstadtkonzepts.

Das überarbeitete Innenstadtkonzept solle dann vor der Sommerpause am 1. Juli öffentlich vorgestellt und anschließend den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt werden, wie Schwarz weiter erläutert.

Weitergehende Informationen enthält ein Flyer, der auf der Internetseite heruntergeladen werden kann und in zahlreichen öffentlichen Gebäuden zur kostenlosen Mitnahme ausliegt.

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