1. Wetterauer Zeitung
  2. Rhein-Main

Tödlicher Flugzeugabsturz in Gelnhausen: Polizei nennt neue Erkenntnisse

Erstellt:

Von: Alexander Gottschalk, Erik Scharf

Kommentare

Nach dem tödlichen Unglück auf dem Flugplatz in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) laufen die Ermittlungen. Eine Obudktion soll die Todesursache klären.

+++ Dienstag, 6. September, 11:13 Uhr: Beim Flugzeugabsturz in Gelnhausen ereignete sich der Unfall den Angaben einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau zufolge schon beim Start. Der 81-jährige Pilot starb bei dem Absturz des Segelflugzeugs. An der Absturzstelle waren auch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung im Einsatz, um den Unfall zu analysieren.

Mit einer Obduktion soll nun die Todesursache ermittelt werden. Wann diese stattfinden wird, entscheide sich am Dienstag (6. September), wie die Sprecherin mitteilte. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich das Flugzeug in einem Baum verfangen hatte.

Tödlicher Flugzeugabsturz in Gelnhausen: Neue Einzelheiten zu Ermittlungen

+++ 21:14 Uhr: Nach dem Flugzeugabsturz am Montagmittag (5. September) in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. In den nächsten Tagen werde die Leiche des 81-jährigen Piloten obduziert, sagte der Hanauer Staatsanwalt Oliver Piechaczek. Der Mann war nach dem Absturz auf dem Flugplatz tot aus dem Wrack geborgen worden. Die genaue Todesursache sei derzeit noch unklar, so Piechaczek.

Die Polizei fertigte per Helikopter Luftbilder der Unfallstelle. Der Segelflieger war etwa 100 Meter von der Landebahn in einem Gebüsch niedergegangen, wie der Staatsanwalt schilderte. Die Absturzursache sei weiter ungeklärt. Ein Gutachter soll nun Untersuchungen anstellen. Er machte sich zunächst ein Bild von der Absturzstelle. Währenddessen wurden erste Zeugen vernommen, unter ihnen derjenige, der den Segelflieger per Seilwinde hochgezogen hatte.

Der Flugplatz in Gelnhausen ist zum Unglücksort geworden. Hier ermittelt nach einem Flugzeugabsturz nicht nur die Polizei.
Der Flugplatz in Gelnhausen ist zum Unglücksort geworden. Hier ermittelt nach einem Flugzeugabsturz nicht nur die Polizei. © 5vision.media

Gelnhausen/Hanau: Flugzeug stürzt ab – Ein Mann tot

+++ 15.17 Uhr: Die Polizei hat bestätigt, dass bei dem Flugzeugabsturz in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) am Montag (5. September) ein Mensch ums Leben gekommen ist. Der 81 Jahre alte Pilot des Segelflugzeugs sei tot geborgen worden, teilte das Polizeipräsidium Südosthessen am Nachmittag mit. Das Flugzeug stürzte demnach kurz nach 13 Uhr auf dem Flugplatz in Gelnhausen ab.

Wie es zu dem Absturz kommen konnte, ist noch unklar. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung soll nun den genauen Hergang aufklären. Die Hanauer Staatsanwaltschaft und die Kripo Gelnhausen ermitteln vor Ort. Das Flugzeug war nach dem Absturz offenbar in den Baumwipfeln am Flugplatz hängen geblieben, wie Fotos vom Unglücksort belegen.

Ein Flugzeug ist am Flugplatz in Gelnhausen abgestürzt. Teile des Wracks ragen aus dem Geäst.
Ein Flugzeug ist am Flugplatz in Gelnhausen abgestürzt. Teile des Wracks ragen aus dem Geäst. © 5vision.media

Gelnhausen: Letzter Flugzeugabsturz im Juni 2021

Erst im Juni 2021 war in Gelnhausen zuletzt ein Flugzeug abgestürzt. Auch damals startete der Pilot auf dem örtlichen Flugplatz, das Propeller-Fluggerät krachte später in einen Baum an der A66. Die beiden Insassen des Flieger starben. Beide Männer galten als erfahrene Piloten.

Erstmeldung vom Montag, 5. September, 14.44 Uhr: Gelnhausen – Auf dem Flugplatz in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) ist es am Montag (5. September) zu einem tragischen Unglück gekommen. Ein Kleinflugzeug stürzte aus bislang ungeklärter Ursache in die Tiefe. Ersten Informationen zufolge soll ein Mensch ums Leben gekommen sein.

Mehr Informationen in Kürze.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion