Festival "litera Turm" bietet noch bis Sonntag zahlreiche Programmpunkte

Frankfurt (pia/pm). "Radikal gegenwärtig" lautet das Motto des Literaturfestivals "litera Turm", das gestern begonnen hat. Noch bis Sonntag findet das Literaturfestival zum fünften Mal in Kooperation mit örtlichen Literatureinrichtungen, der Buchmesse und der Goethe-Universität statt. Im Zentrum der 27 Veranstaltungen stehen Romane, die das Hier und Jetzt neu entdecken lassen, also zeitdiagnostische Romane. Sie reflektieren die in den Medien omnipräsenten Themen wie die Finanzkrise, die Neuen Medien, aber auch soziale Umbrüche und Migration.

Frankfurt (pia/pm). "Radikal gegenwärtig" lautet das Motto des Literaturfestivals "litera Turm", das gestern begonnen hat. Noch bis Sonntag findet das Literaturfestival zum fünften Mal in Kooperation mit örtlichen Literatureinrichtungen, der Buchmesse und der Goethe-Universität statt. Im Zentrum der 27 Veranstaltungen stehen Romane, die das Hier und Jetzt neu entdecken lassen, also zeitdiagnostische Romane. Sie reflektieren die in den Medien omnipräsenten Themen wie die Finanzkrise, die Neuen Medien, aber auch soziale Umbrüche und Migration.

Neben Lesungen und Autorengesprächen wird es eine Podiumsdiskussion über Authentizität in Literatur, Theater und Film geben (Freitag, 28. Mai, 19 Uhr, Schauspielhaus, Chagallsaal). Weiter sind Jugendbuchlesungen vorgesehen und unter dem Titel "Frankfurt meets Leipzig" ein großer Abschlussabend mit Absolventen des Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen sowie des Deutschen Leipziger Literaturinstitutes mit anschließender Party im Schauspielhaus (Samstag, 29. Mai, 20.

30 Uhr, Chagallsaal). In Kooperation mit dem Fachbereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft der Goethe-Universität wird zudem eine Reihe zu Poetologien jüngerer Autorinnen und Autoren mit Monika Rinck, Thomas von Steinaecker und Matthias Göritz veranstaltet.

Thematischer Schwerpunkt

Der Kulturdezernent der Stadt, Professor Dr. Felix Semmelroth, sieht in dem städtischen Literaturfestival einen bedeutenden Beitrag zur Positionierung der Mainmetropole als Buch- und Literaturstadt und betont den Anspruch des einzigen Konzeptfestivals Deutschlands: "Sein Profil als Festival mit einem klaren thematischen Schwerpunkt hat sich ›litera Turm‹ seit 2002 bis heute bewahrt; ja diesen sogar noch weiter ausgebaut. Damit behaupten wir uns unter den bundesweit beachteten Literaturfestivals als dasjenige, das sich mit einem starken programmatischen Anspruch von den üblichen Novitätenfestivals abgrenzt und dies ohne Abstriche an Publikumswirksamkeit oder Festivalatmosphäre."

Hier einige Programmpunkte des Festivals: Los geht es am heutigen Mittwoch um 11 Uhr im Literaturhaus mit der Lesung "The Road of the Dead" mit Kevin Brooks. Monika Rinck referiert um 18 Uhr im Opernturm (18. Obergeschoss) über "Junge Poetik". Zeitgleich spricht Annette Pehnt in der BHF-BANK. Sie stellte die These auf "Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen - das muss gar nicht lange dauern".

Wilhelm Genazino stellt Anna Katharina Hahn vor. Im Opernturm (6. Obergeschoss) heißt es ab 20 Uhr "Kürzere Tage oder Das Unglück in glücksnahen Zeiten". "Furchtbar lieb" und "Bitterfotze" stehen auf dem Programm der Lesung mit Helen FitzGerald und Maria Sveland am Donnerstag, 27. Mai, ab 18 Uhr im Opernturm.

Um 19.30 Uhr beginnt die Gastveranstaltung der Stadtbücherei. "Harbor" und "Lush Life" werden von Lorraine Adams und Richard Price in der Stadtbücherei gelesen.

Autor Wilhelm Genazino ist am Freitag, 28. Mia, wieder ab 18 Uhr im Opernturm (26. Obergeschoss) zu sehen und zu hören. Er liest aus seinem Roman "Das Glück in glücksfernen Zeiten". Jugendbuchlesungen sind für Samstag, 29. Mai, geplant. Pete Schmith liest um 15 Uhr aus "So voller Wut" (IG Metall, Main Forum). Dort ist auch um 16.30 Uhr Tobias Elsäßer zu Gast. Er stellt den Roman "Abspringen" vor.

Ulrich Peltzer und Joseph Vogt sind ab 19 Uhr im Schauspielhaus und sprechen zum Thema "Der Roman als Speicher der Gegenwart".

Den Abschluss macht am Sonntag, 30. Mai, eine Lesung mit Ulrike Draesner. Um 20 Uhr geht es im Goethe-Haus um das Werk "Vorliebe".

Weitere Veranstaltung werden noch bis Sonntag geboten. Einen kompletten Überblick mit den entsprechenden Veranstaltungsorten gibt es im Internet unter .

Quelle: Gießener Allgemeine

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