Eine Werkschau über 2900 Meter Länge

Frankfurt (pm/ach). Die Berger Straße wird am Samstag für eine Woche zur Kunstmeile: Bis zum 27. März bieten viele Geschäfte, Cafés und Restaurants Künstlern im Rahmen des Projektes »Berger 2900« die Möglichkeit, Arbeiten auszustellen.

Die Aktion ist eine von dem Verein Interkulturelle Bühne initiierte Aktion auf der 2,9 Kilometer langen Straße, bei der bildende Künstler aller Kategorien vertreten sind. Ausstellungsfläche werden in erster Linie die Schaufenster der zahlreichen Geschäfte sein.

Die Berger Straße ist die längste Einkaufsstraße in der Mainmetropole. Sie verbindet die Innenstadt mit dem Stadtteil Seckbach und führt dabei durch das Nordend und Bornheim.

Mit »Berger 2900« möchte die Interkulturelle Bühne als Veranstalter einen Beitrag zur Förderung der Stadtteilkultur und gleichzeitig der Förderung von Künstlern leisten, wie Yusuf Kilic für den Verein mitteilt. Wie auch beim Kulturfestival »days of respect«, das ebenfalls von der Interkulturellen Bühne veranstaltet wird, versuche man, den Bewohnern und Besuchern des Stadtteils Kunst auf eine unaufdringliche Art und Weise näher zu bringen und den Dialog zwischen Kunst und Besuchern anzustoßen. Herausgelöst aus dem üblichen Kulturkontext solle »Berger 2900« eine unmittelbare Begegnung mit Kunst ermöglichen und so die Botschaft von Kultur als elementarer Teil der Urbanität unserer Städte übermitteln.

Am morgigen Samstag um 18 Uhr werden alle Ausstellungen offiziell eröffnet. Um 21 Uhr soll es dann in der Interkulturellen Bühne eine Feier für Künstler, Freunde und Besucher geben. Außerdem zeigt die Interkulturelle Bühne während der Dauer von »Berger 2900« in ihren Räumen in der Straße Alt Bornheim 32 einen Querschnitt der verschiedenen Ausstellungen. Jeder teilnehmende Künstler ist bei dieser Gemeinschaftsausstellung mit einem Bild oder Objekt vertreten.

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