26. Oktober 2016, 09:53 Uhr

Bei Wind und Wetter im Einsatz

Wölfersheim (pm). Die Gemeinde Wölfersheim hat rund 15 000 Euro in einen erweiterten Stellplatz für den Rettungswagen investiert. Denn der Krankenwagen mit seinem Platz am Service-Center in der Biedrichstraße muss jederzeit einsatzbereit sein.
26. Oktober 2016, 09:53 Uhr
Die Rettungsfahrzeuge sind übers Kreisgebiet verteilt, damit sie schnell vor Ort sind. Wölfersheim hat den Stellplatz für den ASB-Wagen wind- und wettergeschützt ausgebaut. (Foto: pv)

An 365 Tagen im Jahr sind Rettungsdienste rund um die Uhr im Einsatz. Im Wetteraukreis wird dies von Hilfsorganisationen wie dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) oder dem Roten Kreuz sichergestellt. Ihre Fahrzeuge sind über das Kreisgebiet verteilt – auch in Wölfersheim ist ein Rettungswagen des ASB stationiert. Das Fahrzeug steht am Service-Center der Gemeinde in der Biedrichstraße. Auf einen Antrag in der Gemeindevertretung hin wurde der Carport nun erweitert und eingehaust.

Egal ob es regnet oder schneit, ein Rettungsfahrzeug muss immer einsatzbereit sein. Es muss mit Strom versorgt werden, damit medizinische Geräte im Ernstfall auch funktionieren. Der Innenraum des Fahrzeugs wird kontinuierlich beheizt und muss nach einem Einsatz desinfiziert werden. In Wölfersheim stand das Fahrzeug bisher trocken unter einem normalen Carport. Die Stromversorgung war durch das angrenzende Gebäude gewährleistet. Gerade im Winter war die Arbeit am Fahrzeug jedoch nicht immer einfach. Der Carport war schlicht zu kurz, um beispielsweise Liegen zur Reinigung einfach zu entnehmen. Selbst bei Regen wurde dies zum Problem. Darüber hinaus pfiff den Mitarbeitern oft ein eisiger Wind bei ihrer Arbeit um die Ohren. Die Gemeindevertretung entschied sich daher dazu, den Carport des Gemeindegebäudes zu erweitern.

Hierzu musste ein Teil des Pflasters entfernt werden, um Platz für die neuen Dachstützen zu schaffen. Die Pflasterfläche wurde ebenfalls erweitert. Mit dem neuen Dach entstand ein seitlicher Windschutz, der ein gutes Arbeiten auch bei Wind ermöglicht. Zur Ausfahrt auf die Straße ist der Carport offen. Die Mitarbeiter betreten die Einhausung jedoch über eine neue Schiebetür.

Die Kosten für die Arbeiten liegen bei rund 15 500 Euro. Eine sinnvolle Investition, ist Bürgermeister Rouven Kötter überzeugt. »Wir alle können in die unglückliche Situation kommen, auf einen Rettungswagen angewiesen zu sein. Oftmals kommt es dabei auf Minuten an. Das Fahrzeug ist nun nicht mehr der Witterung ausgesetzt, kann schnell wieder einsatzbereit gemacht werden und somit schneller zu seinem Einsatzort gelangen«, betont Kötter. (Foto: pv)

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