21. Januar 2011, 21:46 Uhr

Rewe-Haus: Dezentes Grau löst das satte Rot und Grün ab

Rosbach v. d. H. (lh). Das rot-grüne Rewe-Gebäude (früher HL) im Rosbacher Industriegebiet wird bald der Vergangenheit angehören - zumindest was seine Farbgebung anbelangt. Noch im Februar (wenn das Wetter mitspielt) werden Gerüste aufgebaut, um die Fassade des rund 40 Jahre alten Verwaltungskomplexes von Grund auf zu sanieren. Im Spätsommer bis Herbst soll alles fertig sein.
21. Januar 2011, 21:46 Uhr
Nur wenige finden das schön - Bauingenieur Martin Klehm ist der Mann, der bei der Fassadensanierung die Fäden in der Hand hält und für eine ruhigere Farbgebung sorgen wird. (Foto: lh)

Rosbach v. d. H. (lh). Das rot-grüne Rewe-Gebäude (früher HL) im Rosbacher Industriegebiet wird bald der Vergangenheit angehören - zumindest was seine Farbgebung anbelangt. Noch im Februar (wenn das Wetter mitspielt) werden Gerüste aufgebaut, um die Fassade des rund 40 Jahre alten Verwaltungskomplexes von Grund auf zu sanieren. Im Spätsommer bis Herbst soll alles fertig sein.

Wie Bürgermeister Detlef Brechtel und der beauftragte Bauingenieur Martin Klehm aus Wächtersbach mitteilten, wird sich das Gebäude nach Jahrzehnten grellem Farbtupfer-Dasein bald in einem dezentem Grau zeigen, das sich den umliegenden Bauten farblich anpasst. Vorbei sind dann die Zeiten, in denen Spaziergänger vom Kirschenberg aus den farblich harmonischen Blick in die Wetterau gestört sahen.

Satte 2,4 Millionen Euro lässt der Konzern sich die Umgestaltung kosten, denn es wird nicht allein um eine neue Farbe gehen, sondern vor allem auch um eine grundlegende Fassaden-Sanierung, die eine hohe Wärmedämmung bringen soll. Knapp 25 Zentimeter dicker werden die Außenwände künftig sein, und auch eine dreifache Wärmeschutzverglasung dürfte die Heizkosten drastisch nach unten bewegen.

»Diese Investition ist ein absolutes Bekenntnis zum Standort Rosbach«, sagt Rewe-Pressesprecherin Anja Krauskopf. Eine Nachricht, die nicht nur von den über 1000 Beschäftigten vor Ort freudig aufgenommen wird, sondern auch von Bürgermeister Detlef Brechtel. »Der Konzern ist für unsere Stadt ein wichtiger Partner, deshalb freuen wir uns über die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die immer wieder und in vielen Bereichen erkennbar ist«, so Brechtel. Auch dass er bei den Gesprächen über die künftige Farbgestaltung des konzerneigenen Gebäudes mit ins Boot genommen wurde, bewertet er äußerst positiv.

Bauingenieur Martin Klehm ist nun für die reibungslose Durchführung des Projekts zuständig. Er hat für das Sanierungsvorhaben ein System parat, das den Arbeitsbetrieb im Gebäudeinneren nur minimal beeinträchtigt. »Wir beginnen von außen, und erst wenn alle Verkleidungen erneuert sind, werden Zug um Zug die Fenster ausgetauscht«, erläutert er. In der Büroräumen selbst wird es keine Veränderungen hinsichtlich der Aufteilung geben. Bei der Frage, wie viele Fenster nun zum Austausch anstehen, muss er allerdings passen: "Das habe ich nur in Metern ausgemessen". Aber das ist ja auch schon eine Auskunft: Weit über 600 Meter Fenster hat der Bau.

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