18. November 2016, 18:03 Uhr

Tatort Ranstadt

Ranstadt (fd). Der »Tatort« fühlt sich heimisch in der Wetterau: Erst vor wenigen Tagen gab sich der Hessische Rundfunk mit seinem Ermittlerteam um Margarita Broich und Wolfram Koch, den Kommissaren aus Frankfurt, in Ober-Mörlen die Ehre. Zum nun sechsten, aber vorerst auch zum letzten Mal. Ein paar Kilometer weiter östlich, in Ranstadt, ist nun ihr Kollege aus Wiesbaden zu sehen.
18. November 2016, 18:03 Uhr
(Foto: Robert Nolte)

Vier Tage im Juni und Juli vergangenen Jahres ließ sich eine 46 Mann starke Mannschaft um Hauptdarsteller Ulrich Tukur und Barbara Philipp im und um das Stolberg’sche Hofgut nieder. Am Sonntag wird »Es lebe der Tod« um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Das Gelände mit Ursprung im Mittelalter, auffällig an der Hauptdurchgangsstraße in Ranstadt gelegen, wird als verfallenes Altenheim dargestellt. »Heruntergekommen wie nun im Film ist das Hauptgebäude in Wahrheit nicht. Wir haben schon ein wenig mit filmischen Tricks gearbeitet«, erklärt Christian Bender vom Hessischen Rundfunk.

Gleich zu Beginn des »Tatort« aus Frankfurt führt Ulrich Tukur alias Kommissar Felix Murot die Spur eines Serienkillers hinaus aus Wiesbaden und hinein in das seit Jahren leerstehende »Seniorenheim« in der Wetterau. Es wird eine gewichtige Rolle in den kommenden 90 Minuten spielen, bildet mit Abstand die sehenswerteste Kulisse des Films. Der Mehrfachmörder lässt sich tatsächlich aus der Reserve locken und fassen, doch nachweisen lassen sich seine Taten nicht. Es entwickelt sich ein spannendes Psychospiel zwischen einem verzweifelten Kommissar und einem empathischen Täter, großes Finale inklusive.

Verantwortlich für »Es lebe der Tod« sind zwei, die mit Drehs in der Wetterau bereits Erfahrung haben: Regisseur Sebastian Marka sowie Autor Erol Yesilkaya machten vor einigen Jahren gemeinsam für »Hinter dem Spiegel« mit dem Frankfurter Ermittlerteam in der Villa Stoll in Ober-Mörlen Station.

Auch dem Hofgut des Fürsten zu Stolberg-Wernigerode in Ranstadt stattet der »Tatort« des HR nicht das erste Mal einen Besuch ab: Vor zwei Jahren gab es ein erstes Gastspiel auf dem mystischen, dunklen, geheimnisvollen Gelände. Damals jedoch nicht mit dem LKA-Ermittler Felix Murot aus Wiesbaden, sondern in »Liebe ist kälter als der Tod« mit den Frankfurter Ermittlern. (fd/Fotos: nol/HR)

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