30. Juli 2013, 11:38 Uhr

CDU zeigt Einigkeit in Raststätten-Frage

Ober-Mörlen (pm). Die Haltung der Ober-Mörler Christdemokraten in der Raststätten-Frage wird von Norbert Karmann, Präsident des Hessischen Landtags, und von Oswin Veith, Wetterauer CDU-Bundestagskandidat, befürwortet. Das teilt Dr. Matthias Heil, Vize-Fraktionsvorsitzender des Gemeindeverbands, jetzt mit.
30. Juli 2013, 11:38 Uhr
Mitglieder der CDU-Gemeindeverbände aus Ober- und Nieder-Mörlen treffen sich in der Raststätte Wetterau-Ost mit Norbert Kartmann (kariertes Hemd) und Oswin Veith (2. v. r.) zum Gespräch.

Die Politiker, darunter Bürgermeister Jörg Wetzstein und Vertreter der Nieder-Mörler CDU, hatten sich kürzlich zu einem Gespräch in der Raststätte Wetterau-Ost getroffen und sich über den Sachstand zu deren geplanter Verlegung ausgetauscht.

Die Ober-Mörler Christdemokraten taten ihre Meinung kund, wonach eine Verlegung der Raststätte ohne ausreichenden Lärmschutz und den Bau einer Umgehungstraße nicht in Frage komme. Kartmann und Veith unterstützen diese Meinung: »Es ist der richtige Weg, das Raststättenprojekt mit einer Umgehungsstraße für Ober-Mörlen und mehr Lärmschutz zu koppeln«, sagten beide. Kartmann kündigte an, er wolle sich bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass vor der Verlegung der Raststätte mögliche Alternativen ausreichend geprüft würden. Auch wolle er sich für die Variante einer kleinen Ortsumgehung stark machen, da sie am ehesten umsetzbar sei, gleichzeitig aber eine spürbare Entlastung für den Ort bringe.

Veith wies drauf hin, dass in der Vergangenheit der Bau zahlreicher Ortsumgehungen in Angriff genommen worden sei. »Ober-Mörlen kann deshalb zu Recht sagen: Jetzt sind wir mal dran.«

Bürgermeister Jörg Wetzstein betonte, dass Ober-Mörlen prinzipiell kein Gegner der Raststätte sei. Die Kommune profitiere seit Jahrzehnten von den beiden in der südlichen Gemarkung gelegenen Anlagen, nicht zuletzt durch Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze. »Die Verlegung der Raststätte nach jetzigem Planungsstand bringt Ober-Mörlen aber nur Nachteile.« Bei Gesprächen in Berlin und Wiesbaden habe er deshalb darauf hingewiesen, dass die Gemeinde eine Kompensation in Form der lange überfälligen Umgehung erhalten müsse.

»Der derzeit vorgeschlagene neue Standort bedeutet für Nieder-Mörlen ebenfalls eine drastische Zunahme der Lärmbelästigung«, sagte Ortsvorsteher Albert Möbs. Deshalb sei es nicht hinzunehmen, dass dieser Standort von den Verantwortlichen als alternativlos hingestellt werde. Zudem fordert Möbs einen Ausbau der Lärmschutzeinrichtungen entlang beider Seiten der Autobahn. »Falls die Raststätte verlegt wird, muss der Lärmschutz entlang der A 5 auf jeden Fall deutlich ausgebaut werden«, sagte Möbs. Das weitere Vorgehen wollen die Vertreter beider Kommunen zukünftig eng abstimmen. (Foto: pv)

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