15. Juli 2013, 15:23 Uhr

CDU: »Raststätte nur mit Umgehungstraße«

Ober-Mörlen (en). Zur geplanten Umlegung der Raststätte Wetterau hat die örtliche CDU Position bezogen. Fraktionschef Jan Weckler sieht zwar »die Notwendigkeit einer Erweiterung der chronisch überlasteten Raststätte«. Eine Verlegung an den Ortsrand ohne Lärmschutz und den Bau der Umgehung dürfe es aber nicht geben.
15. Juli 2013, 15:23 Uhr
Längst im Besitz des Bundes: Die Trasse für die Ortsumgehung. (Foto: pv)

So sei es abwegig, die Verlegung des Standortes in Richtung Ortslage als einzig machbare Alternative zu präsentieren. Auch kritisiert die CDU vor allem in Hinblick auf die Konsequenzen für die Gemeinde die fehlende Einbeziehung der Kommune. »Aus unserer Sicht würde eine Umsetzung der derzeitigen Planung für Ober-Mörlen nur negative Effekte bedeuten«, betonte Weckler. Deshalb fordere man, Lärmschutz und die kleine Ortsumgehung einzuarbeiten. Nur dann sei eine Akzeptanz in der Bevölkerung überhaupt zu erreichen.

Die CDU habe die Ausführungen der FDP-Minister Jörg-Uwe Hahn und Florian Rentsch zur Raststätte (wir berichteten am Freitag) mit Interesse zur Kenntnis genommen. Man könne aber nicht auf der einen Seite die Notwendigkeit aus Sicht von Land und Bund und die Vorteile für die Wetterau hervorheben, ohne auf der anderen Seite die Belange der Ober-Mörler anzusprechen. Das Dorf dürfe nicht zum Verlierer des Raststättenprojekts werden.«

»Keinerlei Zustimmung« werde es von der CDU zu den Raststätten-Plänen geben ohne eine Zusage, dass die Ortsumgehung (B 275a) gebaut werde. Es gehe lediglich um die zwei Kilometer zwischen der Abzweigung zum Maiberg und der Autobahn. Die Fläche befinde sich seit Jahrzehnten im Besitz des Bundes, die Planungen lägen entsprechend lange in den Schubladen. Vor dem Hintergrund komplizierter und kostspieliger Straßenprojekte an anderen Orten sei dies eine »ungleich kostengünstigere und einfach umzusetzende Investition«. Das habe auch Bürgermeister Jörg Wetzstein gegenüber den Planungsbehörden mehrfach deutlich gemacht.

Bei der Diskussion um die Raststätte werde die CDU sehr genau darauf achten, dass Umgehungs und Lärmschutz gleichberechtigt als Verhandlungsmasse mit auf den Tisch kämen, so Weckler. Die Bürgerversammlung im September sei ein wichtiger Schritt.

Zudem bewege das Thema mittlerweile auch Nieder-Mörlen. Gemeinsam mit den dortigen Christdemokraten werde man das Gespräch mit Norbert Kartmann das Gespräch suchen, um am Ende zu einer vertretbaren Lösung zu kommen.

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