17. Juli 2014, 12:48 Uhr

Landeshilfe für Hochwasseropfer angefordert

Wetteraukreis (pdw/mlu). Nach dem Unwetter vom Sonntag hat Landrat Joachim Arnold beim Regierungspräsidium Darmstadt Hilfe für die betroffenen Kommunen angefordert.
17. Juli 2014, 12:48 Uhr
Besonders Wallernhausen war von dem Unwetter betroffen: Eine Flutwelle riss Teile der Ortsstraße fort, zig Häuser standen unter Wasser. (Foto: Matthias Luft)

Besonders in Wallernhausen hatte eine Flutwelle immense Schäden verursacht. Einige Straßen sind beschädigt und weiterhin nicht befahrbar. Stimmt das Land dem Antrag des Wetteraukreises zu, können betroffene Betriebe und Privatpersonen staatliche Finanzhilfen zur Behebung von Elementarschäden in Anspruch nehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Arnold: »Der eigentlich vorgeschriebene Kreisausschussbeschluss hätte unnötig lange Zeit gebunden. Das Regierungspräsidium will binnen einer Woche über den Antrag entscheiden.«

Besonders der Niddaer Stadtteil Wallernhausen ist von der Unwetterkatastrophe betroffen, aber auch andere Stadtteile von Nidda, sowie Bereiche von Ranstadt, Gedern, Ortenberg und Hirzenhain verzeichnen teils immense Schäden. Die staatliche Hilfe für Elementarschäden soll vor allem dort einsetzen, wo üblicher Versicherungsschutz nicht greift. Es seien Beihilfen bis zu 25 000 Euro denkbar. Höhere Schäden könnten in Form von Kredithilfe gewährt werden.

Kreis und betroffene Kommunen könnten mit einem Eigenanteil von bis zu 30 Prozent der Hilfen herangezogen werden. Sobald die Finanzhilfeaktion durch das Land Hessen genehmigt sei, hätten Betroffene Gelegenheit, innerhalb von einem Monat Anträge auf Finanzhilfen zu stellen. Zur Feststellung der Schäden soll auf Kreisebene eine Schadenkommission gebildet werden, die die Anträge bewertet und dem Regierungspräsidium zur Entscheidung vorlegt.

Unterdessen hat die Stadt Nidda zum Spenden aufgerufen. »Es gibt eine ganz große Hilfsbereitschaft«, sagte Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum. Nach Angaben von Wallernhausens Ortsvorsteher Wolfgang Clotz befürchten Betroffene, dass Versicherungen nicht zahlen.

Aufräumarbeiten nach Flut in Wallernhausen

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