18. November 2009, 19:16 Uhr

Mario Beck neuer CDU-Stadtverbandsvorsitzender

Karben (cf). Mit einem neuen Vorstandstrio und einer verjüngten Mannschaft übernimmt der CDU-Stadtverband Karben ab April 2010 die Macht im Rathaus. Jeweils einstimmig nominiert wurden in offener Wahl der Fraktionsvorsitzende Mario Beck als neuer Vorsitzender, in Abwesenheit der erkrankte Klein-Karbener Ortsvorsteher Reinhard Wortmann und das Groß-Karbener Ortsbeiratsmitglied Philipp von Leonhardi zu stellvertretenden Vorsitzenden.
18. November 2009, 19:16 Uhr
Der neue Stadtverbandsvorsitzende Mario Beck (l.) mit dem scheidenden Vorsitzenden der CDU Karben und künftigen Bürgermeister Guido Rahn. (Fotos: Fauerbach)

Karben (cf). Mit einem neuen Vorstandstrio und einer verjüngten Mannschaft übernimmt der CDU-Stadtverband Karben ab April 2010 die Macht im Rathaus. Jeweils einstimmig nominiert wurden in offener Wahl der Fraktionsvorsitzende Mario Beck als neuer Vorsitzender, in Abwesenheit der erkrankte Klein-Karbener Ortsvorsteher Reinhard Wortmann und das Groß-Karbener Ortsbeiratsmitglied Philipp von Leonhardi zu stellvertretenden Vorsitzenden.

Letzterer wird den neuen Vorsitzenden bei der Pressearbeit unterstützen. Von Leonhardi sagte: »Ein neuer Politikstil bedeutet auch viel Arbeit, deshalb rufe ich Sie zum Engagement in den Ortsbeiräten auf.« In seinem Amt als Schriftführer bestätigt wurde der im Urlaub weilende Werner Gold. Alter und neuer Schatzmeister ist Klaus Geier. Neue Kassenprüfer sind Felix Friedrich, Harthmuth Plewe und René Filges. Volker Penkwitt wird als neuer ehrenamtlicher Geschäftsfüher alle Versammlungen und Veranstaltungen koordinieren. Die fünf neuen Beisitzer sind JU-Vorsitzende Barbara Büttner, die Rendeler Heike Liebel und Ortsvorsteher Erhard Menzel, die Klein-Karbenerin Kathrin Grüntker und der Groß-Karbener Marc Hengst.

Dem Wahlvorbereitungsausschuss gehören der zukünftige Bürgermeister Guido Rahn, Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Lenz, Stadtrat Ottmar Stein und Beck an. Einstimmig oder mit deutlichen Mehrheiten gewählt wurden in geheimer Wahl 72 Delegierte, die den CDU-Stadtverband in übergeordneten Gremien wie Kreisparteitag, Kreisverbandsausschuss oder Wahlkreisdelegiertenversammlung vertreten.

Die Neuwahl des Vorstandes war das Top-Thema auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes. Von den 163 Mitgliedern waren 61, davon 60 Stimmberechtigte, und 30 Gäste gekommen. Zu ihnen gehörten die Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich, Vize-Landrat Oswin Veith, Regine und Oliver Feyl von der FDP sowie Michael Ottens und Gerd Hermanns von der FWG. Beim Blick in den vollbesetzten Saal der Kloppenheimer »Ratsschänke« bemerkte der scheidende Vorsitzende Rahn: »Man merkt, so eine gewonnene Wahl sorgt für Auftrieb.« Er sagte in seinem letzten Bericht als Vorsitzender, dass seine 100-prozentige Nominierung in geheimer Wahl ein gutes Omen für den Bürgermeisterwahlkampf gewesen sei. Er dankte allen Mitgliedern und den Koalitionspartnern von FDP und FWG für ihre Unterstützung. »Wir werden im nächsten Jahr zeigen, dass es in dieser Stadt auch anders gehen kann. Wir haben ein gutes Team zusammengestellt und bereits einen Tag nach der gewonnenen Wahl mit der Arbeit begonnen. Ab dem 1. April 2010 wird in Karben ein anderer Wind wehen. Nicht die CDU hat gewonnen, sondern die Bürger haben gewonnen«, sagte Rahn, der alle Christdemokraten zur Einigkeit aufrief.

Mario Beck, der elf Jahre lang Vorsitzender der JU Karben war, freute sich, dass die CDU heute mit 42 Prozent stärkste Partei im Stadtparlament ist. Seine drei Ziele als Vorsitzender für die kommenden Jahre definierte er wie folgt: Die Umsetzung der Wahlkampfthemen wie im Bereich Verkehr die Nordumgehung. Mit ihrem Bau könne 2010 begonnen werden, wenn niemand in der zweiwöchigen Auslage des feststehenden Planfeststellungsbeschlusses Klage einreiche. Bei der B3 werde die »rote Variante« abgelehnt. Und die Umsetzung der eigenen Variante vorangetrieben: »Lieber warten wir länger auf eine gescheite Lösung. « Sein zweites vorrangiges Ziel ist die zügige Fortführung der stagnierenden Stadtentwicklung, und das dritte die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Betreuung unter Dreijähirger in Kindergärten.

Bei der 2011 stattfindenden Kommunalwahl müsse der »Volksparteicharakter« der CDU herausgestellt und die Koalition mit FDP und FWG fortgesetzt werden. Am 8. Januar 2010 unterstreiche ein Vortrag des ehemaligen FAZ-Herausgebers Hugo Müller-Voigt und am 22. Januar 2010 der des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Norbert Walter, den Anspruch, Volkspartei zu sein.

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