16. Oktober 2018, 20:27 Uhr

Zu Fuß auf die Staumauer

16. Oktober 2018, 20:27 Uhr
Auf der Staumauer des Silvretta-Sees gibt der Gästeführer Erläuterungen. (Foto: pv)

»Hoch hinaus« ging es für die Wanderfreunde Staden. Der diesjährige Viertageausflug führte die Wanderfreunde aus Staden nach Vandans ins Montafon. In dem bis auf den letzten Platz besetzten Reisebus konnte der Vorsitzende Gerhard Weber auch eine Reihe von Nichtmitgliedern als Gäste begrüßen, darunter auch wieder ein Ehepaar aus Belgien. Keine Sorgen brauchte man sich über das Wetter zu machen, denn es waren spätsommerliche Tage vorhergesagt worden.

An der Raststätte Ohrenbach wurde die allseits beliebte Frühstückspause eingelegt. Von den mitgeführten Speisen, wie Weck, Worscht und Kaffee blieb nicht mehr viel übrig.

Erster großer Halt auf der Anreise war in der Mittagszeit Leutkirch im Allgäu, bevor es in Richtung Bodensee über Bregenz nach Vorarlberg weiter ging. Am späten Nachmittag wurde das gebuchte Hotel in Vandans zum Check-in erreicht. Der erste Tag klang mit dem gemeinsamen Abendessen aus.

Für die nächsten beiden Tage stand ein Reiseleiter bereit, der Erläuterungen zu Land und Leuten gab. Erstes Ziel war Dornbirn – die größte Stadt Vorarlbergs – mit dem Besuch des Krippenmuseums, wo u. a. der Leidensweg Jesus in acht Stationen dargestellt wird. Der nächste Aufenthalt war dann in Hörbranz mit dem Besuch der bekannten Fein-Brennerei Prinz. Die rund einstündige Betriebsführung mit Verkostung kam bei der Gruppe gut an. Selbstverständlich konnten die diversen hochprozentigen Erzeugnisse auch käuflich erworben werden. In Bregenz war danach ausreichend Zeit für einen Stadtbummel, bevor die Rückfahrt zur Unterkunft durch den Bregenzer Wald führte.

Tags darauf stand die Montafon-Rundfahrt auf dem Plan.

Über Bludenz führte der Weg durch das Klostertal nach St. Anton am Arlberg. Durch das Paznauntal über Ischgl und Galtür wurde die Bielerhöhe erreicht. In über 2030 Meter Höhe wurde im Gasthof »Piz Buin« die Mittagspause eingelegt, bevor es zu Fuß auf die Staumauer des Silvretta-Sees ging. Hier gab der Gästeführer ausgiebig Auskunft zur historischen Entwicklung und zur Stromerzeugung dieser Einrichtung.

Herausforderung für Busfahrer

Das gute Wetter ließ dort auch einen fantastischen Blick auf die zum Teil schneebedeckten Berge zu. Die Abfahrt auf der Silvretta-Hochalpen-Straße in Richtung Gaschurn stellt mit ihren 34 Kehren für manchen Buspiloten wohl eine gewisse Herausforderung dar. Diese wurde jedoch durch unseren Fahrer Siggi problemlos gemeistert. Zurück im Tal bestand noch die Möglichkeit sich in einem Käsehaus in Schruns mit Mitbringseln zu versorgen. Im Hotel angekommen befassten sich die ersten Mitfahrer schon mit dem Kofferpacken, da am Sonntag leider schon wieder die Heimreise anstand.

Auf der Rückfahrt legten die Wanderfreunde dann noch einen Stopp in Rothenburg ob der Tauber ein. In der Gaststätte »Zum Ochsen« waren Plätze für das Mittagessen reserviert. Am späten Nachmittag traf die Reisegruppe wieder in der Wetterau mit der Gewissheit ein, wiederum ein paar schöne Tage gemeinsam verbracht zu haben.

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