20. Oktober 2018, 14:25 Uhr

Neues Buch fertig

Warum der Drache »Fionrir« jetzt fliegen kann

Jetzt kann der kleine Drache fliegen. Und er geht wieder auf Reisen. Die Rede ist von Andreas Arnolds Helden mit dem unaussprechlichen Namen »Fionrir«, der Held seines neuen Buchs.
20. Oktober 2018, 14:25 Uhr
Eine kreative und enge Freundschaft verbindet Autor Andreas Arnold mit Illustrator Norman Heiskel. Bereits für Arnolds erstes Buch »Fionrirs Reise« haben sie zusammengearbeitet. (Fotos: lod/Reimheim-Verlag)

Der Name ist nicht leicht auszusprechen: »Fionrir«. »Wenn man es einmal weiß, ist es eigentlich ganz einfach«, sagt Autor Andreas Arnold. Er hat sich den Namen ausgedacht und so seinen kleinen Helden, den Drachen »Fionrir«, genannt. 2017 begann »Fionrirs Reise«, jetzt geht sie weiter. Für Andreas Arnold war immer klar, dass diese Reise weitergehen muss. Der Drache ist zwar immer noch ein kleiner Tollpatsch, aber auf seiner Reise gereift. Nun erlebt »Fionrir« ein neues Abenteuer. Am 31. Oktober wird das Buch erscheinen, und am gleichen Tag stellt Arnold es zusammen mit Illustrator Norman Heiskel und Verleger Thorsten Zeller im Junity in Friedberg vor.

Aus dem ersten Buch sind, wie Andreas Arnold sagt, noch »Ideen übriggeblieben«. Die finden nun Einzug in den zweiten Teil. Wie der kleine Drache aussieht, wissen die Leser des Buches. Illustrator Norman Heiskel hat mit viel Liebe zum Detail die Figur, die Arnold beschrieben hat, zu Papier gebracht. Er hatte freie Hand, hat sich die Schlüsselszenen der Kapitel durchgelesen und dann begonnen zu zeichnen. Zunächst mit Bleistift, dann mit Tusche.

Neu im Buch sind auch gezeichnete Karten, die zeigen, wohin die Reise des Drachens eigentlich geht. Neu ist auch, dass das aktuelle Buch mit zwei Erzählsträngen aufgebaut ist. Die Ideen zur weiteren Geschichte des kleinen Drachens hat Andreas Arnold seit Juli 2017 im Kopf. »Ich habe immer einen Schreibblock dabei«, sagt er. Im November hat er die Storyline entwickelt. Ende März ging der Text ins Lektorat, vorher haben Freunde und seine Lebensgefährtin immer wieder Kapitel gelesen. Seine Lebensgefährtin ist dabei seine schärfste Kritikerin: »Sie findet logische Fehler oder Unklarheiten zum ersten Buch.«

Erst eineinhalb Jahre ist es her, als der illustrierte Kinder- und Jugendroman »Fionrirs Reise« erschien und die Geschichte eines jungen Drachen auf dem Weg zum Erwachsenwerden erzählte. Auch im Himmelkammtal, der Heimat von Fio sind nun einige Monate vergangen. Genug Zeit, um sich zur nächsten Reise aufzumachen. Seine Freundin Quirina, die er in Band 1 noch heldenhaft vor Drachenjägern rettete, hat Geburtstag, und wie es sich für gute Freunde gehört, feiern sie ihn gemeinsam. Ein kurzer Flug und schon könnte die Party steigen, wären da nicht seine flügellose Cousine Lida und zwei kleine Wölfchen, die ihm zu Begleitern werden. Es folgt eine dreitägige Reise zu Fuß voller skurril-komischer Erlebnisse, spannender Momente und wundersamer Entwicklungen.

 

Dritter Teil in Planung

 

Für sein neues Buch hat sich Andreas Arnold sogar eine Woche Urlaub genommen, ist in die Natur gefahren (ohne Handy) und hat sich die Kapitel laut vorgelesen. Ursprünglich wollte Arnold mit seinen Büchern ein Vorlesebuch erschaffen, das Lust aufs und Lust am Lesen macht. »Dass es nun ein Erstlesebuch geworden ist, damit habe ich nicht gerechnet«, sagt er. Wie gut das erste Buch bereits angekommen ist, hat er neulich über Bekannte erfahren: Im Freundebuch des Sohnes stand unter der Rubrik »Lieblingsbücher«: Drei Fragezeichen, Harry Potter und »Fionrirs Reise«. »Das hat mich richtig stolz gemacht«.

Genauso, als ein Poetry-Slammer »Fionris Reise« ganz enthusiastisch auf You Tube als sein Lieblingsbuch vorgestellt hat. Ob der zweite Teil genauso erfolgreich wird, wird sich zeigen. Die Abenteuer des kleinen Drachens hören zumindest nicht auf. »Es wird einen dritten Teil geben«, verrät der Autor. Zeit, um diesen zu schreiben, findet er vorallem, da er seinen Fernseher weggegeben hat. Er arbeitet als Kriminalstatistiker bei der Polizei, wenn er abends nach Hause kommt, setzt er sich an den Schreibtisch: »Ich habe dann einen Kreativabend bis 22 Uhr«, schmunzelt er.

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