Sturmtief »Burglind«

Unwetter "Burglind": Steingasse in Bad Nauheim wieder frei

Sturmtief »Burglind« hat die Wetterau – zumindest bisher – weitgehend verschont. Vollkommen ruhig war und ist es allerdings auch nicht.
03. Januar 2018, 12:46 Uhr
Ein großer Baum ist gegen ein Haus in der Bad Nauheimer Hauptstraße gestürzt, die Feuerwehr hat die Stelle abgesperrt. (Foto: Laura Kaufmann)

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Wie der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel am Mittwochvormittag mitteilte, sei nichts Tragisches geschehen. In der Steingasse in Bad Nauheim seien Bäume auf die Straße gestürzt. In der Hauptstraße, ebenfalls in der Kurstadt, stürzte ein Baum gegen ein Haus. Er wird derzeit von der Feuerwehr abgesichert, ein Unternehmen soll ihn entfernen.

In Butzbach sind laut Kinnel zwei Brandmeldeanlagen durch Gewitter ausgelöst worden, gebrannt habe allerdings nichts. In einem Büdinger Parkhaus wurde ein Druckknopfmelder eingeschlagen. Was Hochwasser angehe, so seien die Pegelstände allesamt noch im normalen Bereich, sagte Kinnel. Die Stände würden regelmäßig abgefragt.

Der Zugverkehr war teilweise eingeschränkt, wobei laut Bahn-Pressestelle in der Wetterau selbst keine Bäume auf Gleise gefallen waren, das sei aber zwischen Langgöns und Kirch-Göns passiert. Das Problem sei aber mittlerweile behoben. Über die weitere Entwicklung in Sachen Sturm werden wir Sie, liebe Leser, auf dem Laufenden halten.

Neuigkeiten ab hier

Einsatzleiter Wolfgang Löffler ist mittlerweile von den Einsätzen zurückgekehrt und vermeldet: Die Steingasse ist wieder frei. Die Feuerwehr hatte die beiden umgestürzten Bäume zersägt und das Material beiseite geschafft. Der Bauhof hat das Holz abgeholt. Unterdessen habe die Leitstelle vor Unwetter in Form von Gewitter gewarnt, sagte Löffler.
Wegen des umgestürzten Baumes in der oberen Hauptstraße ist die Feuerwehr um  7.05 Uhr alarmiert worden. Sie hat zwar für die Absicherung gesorgt, die Zerkleinerung des Baumes musste sie allerdings einer Firma überlassen. Das hat laut Löffler zwei Gründe: Zum einen sei der Baum zu groß gewesen, als dass ihn die Feuerwehr hätte entfernen können, zum anderen dürfe die Feuerwehr nicht in Konkurrenz zu Privatunternehmen treten. Löffler: »Das wäre im Prinzip Missbrauch der Feuerwehr, weil wir nur für Notfälle zuständig sind.« Anders sieht es bei Gefahr im Verzug aus, dann ist die Feuerwehr gefragt.

In der Hauptstraße beschränkte sich die Feuerwehr darauf, die Straße zu sperren, weil der Baum jederzeit hätte abrutschen und auf die Straße fallen können. Bis kurz nach 11 Uhr war die Feuerwehr vor Ort. Die Fachfirma säge den Baum klein und werde dem Bauhof Bescheid geben, damit die Absperrung aufgehoben werden könne, sagte Löffler.

 

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