2 Millionen Euro teuer

Umgestaltung des Wölfersheimer Bahnhofsgeländes geht voran

Der Wölfersheimer Bahnhof soll vom Schandfleck zum Aushängeschild der Gemeinde werden. Bis es soweit ist, wird es aber noch dauern.
03. Januar 2018, 16:00 Uhr
Das Gebäude und das fast 5000 Quadratmeter große Bahnhofsareal gehören seit 2011 der Gemeinde. Die Sanierung soll in zwei Jahren abgeschlossen sein. (Archivfoto: sda)

Die 2 Millionen Euro teure Umgestaltung des Geländes wird laut Bürgermeister Rouven Kötter noch rund zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Nachdem die Wohnung im Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes bereits saniert wurde, um sie als Wohnraum zu nutzen, hat nun die zweite Bauphase begonnen. Das ist auch am Gerüst zu erkennen, welches das Gebäude umgibt. Im Erdgeschoss soll ein Café entstehen, ergänzt durch den Verkauf von Backwaren und Zeitschriften sowie testweise auch Fahrkarten. Die Toilette des Cafés wird allen Fahrgästen offen stehen. Der ehemalige Frachtbereich wird zum Gastraum ausgebaut, und daran angrenzen soll eine Terrasse, die auch künftig die alte Verladerampe andeuten soll. Dafür gibt es Fördergelder aus der Städtebauförderung.

Das Innere des Erdgeschosses wird grundlegend entkernt. Aufträge für Metallbau-, Trockenbau-, Maurer-, Maler- und Estricharbeiten hat der Gemeindevorstand in seiner jüngsten Sitzung vergeben. Auch das Dach wird grundlegend erneuert; außerdem stehen Arbeiten an der Fassade an.

Die dritte Phase des Projekts soll im Sommer starten. Dann stehen Arbeiten am Bahnsteig an. Sie sollen in den Sommerferien durchgeführt werden, um den Schülerverkehr nicht zu beeinträchtigen. Entstehen wird ein gemeinsamer Halte- und Umsteigebereich für Bus und Bahn. Hierfür wird eine Busspur zwischen Bahnsteig und Bahnhofsgebäude gebaut. Die Busse sollen dann später von der Bundesstraße über diese Spur in den Heyenheimer Weg und von dort in den Bergbaukreisel fahren.

Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann die letzte Phase beginnen. Das Gelände um den Bahnhof soll grundlegend umgestaltet werden. Zusätzliche Parkflächen sollen den Bahnhof für Pendler attraktiver machen. Auch Flächen für Kurzzeitparker sind eingeplant. Ebenso wurde an Radfahrer gedacht. Eine großzügige Abstellanlage soll Bürger dazu bewegen, mit dem Rad an den Bahnhof zu kommen. Außerdem ist ein Bereich für eine Skateanlage geplant.

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