01. Januar 2019, 15:26 Uhr

Feuerwehr-Einsätze

So lief die Silvesternacht für die Feuerwehren in der Wetterau

Ein Dachstuhlbrand, der keiner war, brennende Mülltonnen und ein Phänomen, das besonders auffällt – so lief die Silvesternacht für die Wetterauer Feuerwehren.
01. Januar 2019, 15:26 Uhr
(Symbolfoto: nic)

»Es war eine typische Silvesternacht bei uns im Wetteraukreis«, lautete die Bilanz von Kreisbrandinspektor Lars Henrich am Dienstagmittag. Zu insgesamt 113 Einsätzen seien Rettungskräfte und Feuerwehren ausgerückt. Davon waren sie alleine 82 Mal in den ersten Stunden des neuen Jahres gefragt. 16 der 82 Vorfälle waren Angelegenheiten für die Feuerwehren, allerdings laut Henrich kleinere Einsätze.

 

Brennende Kleidercontainer

 

Ein Phänomen: Vermutlich weil Feuerwerk hineingeworfen worden war, brannten im Landkreis diverse Kleidercontainer. Einsätze aus diesem Grund zogen sich noch bis in den Vormittag hinein, weil vermutlich nachts etwas reingeworfen worden war, was vor sich hin kokelte und schließlich den Container in Flammen aufgehen ließ.

Um 0.40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem angeblichen Dachstuhlbrand in die Ringstraße nach Nieder-Wöllstadt gerufen. Vor Ort stellte die Wehr jedoch fest, dass kein Dachstuhl brannte. Vermutlich habe sich eine Rakete verirrt, sagte Henrich. Die Einsatzkräfte hätten den Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und Entwarnung gegeben.

Insgesamt seien schätzungsweise etwa 40 bis 50 Aktive von Wetterauer Feuerwehren in der Silvesternacht im Einsatz gewesen. »Es gab schon schlimmere, einsatzaufwendigere Jahre«, sagte der Kreisbrandinspektor.

»Der Jahreswechsel hat sich für die Feuerwehr Bad Nauheim als relativ ruhig dargestellt«, lautete das Fazit von Stadtbrandinspektor Roland Neumann. Die Einsatzkräfte aus der Kurstadt rückten um kurz vor 1 Uhr zu einem Mülleimer-Brand an der Bushaltestelle gegenüber des Bahnhofs aus. Das Feuer war schnell gelöscht. Um kurz nach 4 Uhr brannten zwei Mülltonnen beim Stadionparkplatz. Dort hatten Anwohner bereits mit dem Gartenschlauch den Brand bekämpft, die Feuerwehr übernahm die abschließenden Arbeiten. »Ich bin sehr stolz auf unsere Einsatzkräfte, die zum großen Teil bereitstehen und, wenn etwas passiert, dem Bürger zur Seite stehen und helfen können«, lobte Neumann seine Feuerwehr-Kameraden.

In Friedberg gab es laut Stadtbrandinspektor Michael Stotz in der Silvesternacht keinen einzigen Einsatz. »Das ist für Friedberg eher ungewöhnlich.«

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