13. November 2018, 20:47 Uhr

Penny soll frei werdende Flächen nutzen

13. November 2018, 20:47 Uhr

Die FDP hofft auf einen Verbleib von Rewe in Rosbach – auch wenn der Lebensmittelkonzern sein neues Logistikzentrum in Berstadt beziehen sollte. Bei einem Besuch von Kreis- und Landtagsabgeordnetem Dr. Jörg-Uwe Hahn und dem Rosbacher FDP-Fraktionschef Hans-Otto Jacobi hob die Geschäftsleitung der Rewe-Group für die Region Mitte die Notwendigkeit eines Neubaus hervor.

Das in Wölfersheim geplante Warenlager sei Teil einer logistischen Weiterentwicklung, erläuterte Projektkoordinator Markus Stengel den beiden Gästen. Neben ihm standen Region-Mitte-Vorsitzender Jürgen Scheider und Pressesprecherin Anja Krauskopf Rede und Antwort. »Die Rewe-Group ist innerhalb Deutschlands in sechs Regionen unterteilt«, erklärte Scheider. Die von der Rosbacher Zentrale aus geleitete Region Mitte sei dabei zwar die bundesweit kleinste, aber wirtschaftlich stärkste Division des Einzelhändlers. Mehr als 25 000 Mitarbeiter seien hier in insgesamt 540 Märkten beschäftigt. »Unser Einzugsbereich ist bereits gut versorgt. Dennoch konnten wir in diesem Jahr neun neue Märkte eröffnen«, so der Vorsitzende der Geschäftsführung weiter.

»Derzeit beziehen wir unsere Lieferungen von zwei verschiedenen Standorten, getrennt nach frischer und trockener Ware«, berichtete Stengel. Während Obst, Gemüse und Molkereiprodukte in Rosbach lagerten, würden die haltbaren Konsumgüter momentan noch in Hungen umgeschlagen. Mit dem neuen Hauptlager in Berstadt führe man die beiden Einzelsortimente zusammen. Die in den bisherigen Warenlagern beschäftigten Mitarbeiter wolle das Unternehmen vollständig übernehmen, sagte der Projektkoordinator: »Bei der Standortwahl des neuen Logistikzentrums standen die Interessen der 550 Angestellten im Mittelpunkt. Wölfersheim liegt in der Mitte zwischen Rosbach und Hungen und ist dadurch beidseitig gut erreichbar.« Die durch den Umzug in Rosbach frei werdenden Kapazitäten werde künftig die Rewe-Tochter Penny nutzen.

Pressesprecherin Krauskopf beklagte, dass die öffentliche Diskussion um das neue Logistikzentrum teils von Falschinformationen durchsetzt sei. Daher werde der Konzern in Kürze eine eigene Webseite mit Informationen zum Neubau schalten, die auch eine interaktive Fragefunktion beinhalte. Mit einem eigens gegründeten Umweltbeirat begleite man den Dialog zudem offline.

Hahn lobte das Ausbildungsangebot von Rewe. Neben jährlich rund 300 Ausbildungsplätzen biete das Unternehmen in Kooperation mit privaten Hochschulen auch eigene Bachelor-Studiengänge an. Jacobi sagte, es sei wichtig, dass die bisherigen Unternehmensflächen weiter genutzt werden und die Zentrale von Rewe in Rosbach erhalten bleibt. »Hier setze ich auf eine positive weitere Zusammenarbeit. Rosbach ist einer der ältesten Standorte von Rewe in ganz Deutschland.«

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