20. September 2018, 20:11 Uhr

Neue Tankstelle für E-Autos

20. September 2018, 20:11 Uhr
Bürgermeister Wilfried Mogk und Diana Zastrow vom Bauamt Echzell sehen die neue Ladesäule als Bereicherung für Echzell. (Foto: sax)

An einer neuen Ladesäule der Ovag hinter der Kirche können Echzeller Bürger und Besucher der Gemeinde zukünftig Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen. Bürgermeister Wilfried Mogk sieht in der Ladesäule eine wichtige Ergänzung der Infrastruktur in der Gemeinde.

»Elektrofahrzeuge müssen nicht mehr unbedingt zu Hause geladen werden«, erläutert Mogk. »Ab sofort ist es möglich, sie während eines Einkaufs oder eines Ausflugs quasi nebenher nachzuladen.« Zusätzlich zu dem Komfortgewinn fördere die Ladesäule auf dem Parkplatz neben der evangelischen Kirche damit auch die Belebung des Ortskerns um Rathaus und Museum sowie der umliegenden Geschäfte.

Laden mit Öko-Strom

In einer Pressemitteilung erklärt die Ovag, dass die Ladesäule nicht nur ein Service für die Bürger sei, sondern auch die Schadstoffemissionen des Verkehrs und insbesondere auch den CO2-Ausstoß reduziere. »Die Ladesäulen werden ausschließlich mit unserem Ökostrom versorgt«, betonen die Vorstände der Ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold, dass die Schadstoffbelastung bei der Nutzung der Säulen nicht auf konventionelle Kraftwerke verlagert werde.

»Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock«, erläutern Schwarz und Arnold. Dafür würden nach einer mehrjährigen Testphase zusammen mit den Städten und Gemeinden im Versorgungsgebiet rund 60 neue Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und dem Gießener Land errichtet. Ziel sei es, ein flächendeckendes Ladenetz zu schaffen.

Finanziert wurde die Errichtung der Ladesäule durch die Ovag, die auch die Kosten für Betrieb und Wartung trägt. Dazu bekam sie Fördermittel aus dem Programm Elektromobilität in Hessen. Echzell musste lediglich zwei speziell markierte Parkplätze und die Stellfläche für die Ladesäule beisteuern.

Der getankte Strom werde über das Ladenetzwerk »PlugSurfing« abgerechnet, erklärt die Ovag. Diesem gehörten mehr als 70 000 Ladestationen an. Über eine Mobiltelefon-App oder eine registrierte Ladekarte könne die Säule genutzt werden, um E-Autos nachzutanken. Ein Vorteil dieses Angebots sei, dass keine monatlichen Grundgebühren anfielen. Nur der tatsächlich geladene Strom müsse bezahlt werden. Die App ermögliche auch, nach Stationen zu suchen.

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