Sportlerehrung

Medaillen und Urkunden für die besten Athleten

Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) hat die Sportlerehrung der Stadt Friedberg wiederbelebt. Die Veranstaltung war 2009 aus Kostengründen aufgegeben worden.
16. Mai 2018, 15:00 Uhr
Die Friedberger Sportler (im Bild eine Akrobatik-Gruppe des TSV) mussten sich lange strecken. Jetzt wird die Sportlerehrung auf Vorschlag von Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) wieder eingeführt. (Archivfoto: pv)

Als die Sportlerehrung der Stadt Friedberg 2009 aus finanziellen Gründen abgeschafft wurde, gab es in den Sportvereinen lange Gesichter. Die Veranstaltung war für viele Sportler und Sportfunktionäre ein wichtiger Termin. Es wird ein Resümee des vergangenen Sportjahres gezogen, die erfolgreichsten Medaillengewinner stehen im Mittelpunkt, ihre Leistungen erfahren die Wertschätzung der Stadt: So soll es auch künftig wieder sein. Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) hat die Wiedereinführung der Sportlerehrung vorgeschlagen, der Magistrat der Kreisstadt hat zugestimmt.

In vielen Nachbarkommunen ist die Sportlerehrung nach wie vor ein gesellschaftliches Ereignis. In Friedberg wurde die Veranstaltung gestrichen, da die Kreisstadt 2010 (wie auch in den Folgejahren) einen defizitären Haushalt aufwies. Jährlich waren rund 7000 Euro dafür eingeplant. Für die Neuauflage sollen 10 000 Euro im Haushalt 2019 eingeplant werden.

Als der TSV Friedberg-Fauerbach kürzlich zur Jahreshauptversammlung einlud, konnte Vorstandsmitglied Volker Weber beeindruckende Zahlen präsentieren: In der Vereinsrangliste des Deutschen Leichtathletikverbandes steht der TSV auf dem fünften Rang, stellt einen Europameister, elf Deutsche, sieben Süddeutsche und 65 Hessische Meister. Herausragende Sportler gibt es in Friedberg viele, auch in anderen Vereinen.

Auch stille Stars werden geehrt

Die häufigsten Gäste der Sportlerehrung waren in der Vergangenheit neben dem TSV die DLRG-Ortsgruppe Dorheim (Rettungsschwimmen), der VfB Friedberg (Schwimmen und Wasserball), der Kampfsportverein Friedberg/Dorn-Assenheim (Kickboxen) sowie die TG Friedberg in der Disziplin Judo. Außerdem wurden regelmäßig Sportler vom Schützenverein Ockstadt, von der TG (Prell- und Handball), von Triathlon Wetterau, dem Radfahrverein Bruchenbrücken, dem VfB (Jugendfußball) sowie dem Verein Friedberger Kegler geehrt.

Bei der Wiederaufnahme der Sportlerehrung bleibt es bei den bisherigen Ehrungsvoraussetzungen: Schüler bis 14 Jahre müssen die Kreismeisterschaft gewonnen haben, Jugendliche bis 18 die Gau- bzw. Bezirksmeisterschaft und Erwachsene die Landesmeisterschaft.

Termin im Februar 2019

Die Sportlerehrung für das Jahr 2018 soll am 8. oder am 15. Februar 2019 in der Stadthalle stattfinden. Geplant ist ein kurzweiliges Rahmenprogramm. Möglich ist, dass Bilder oder Filme der zu ehrenden Mannschaften und Athleten im Rahmen einer Präsentation gezeigt werden. Auch Live-Vorführungen von Sportarten auf der Bühne sind laut der Sportabteilung des Rathauses möglich.

Neben den Sportlern wurden in der Vergangenheit auch stets ein bis drei »stille Stars« geehrt, die oft jahrzehntelang im Hintergrund in den Sportvereinen in verschiedensten Tätigkeiten wertvolle Arbeit geleistet haben. Auch dies will die Stadtverwaltung beibehalten. Das Rathaus nimmt Vorschläge aus den Vereinen entgegen.

Alle zu ehrenden Sportler erhalten eine Urkunde, eine Medaille der Stadt Friedberg und ein Sachgeschenk (z. B. eine Sporttasche), teilt das Rathaus mit.

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