28. August 2018, 20:01 Uhr

Kunst zu Gewalt gegen Frauen

28. August 2018, 20:01 Uhr
Die Illustrationen von Malaika Mack ist Teil der Ausstellung. (Foto: pm)

Der Frauen-Notruf Wetterau feiert sein 30-jähriges Bestehen und lädt im Rahmen dieses besonderen Anlasses zu der Ausstellung »Kunst zu Gewalt gegen Frauen« ein. Zehn Künstlerinnen und ein Künstler aus der Region werden in Friedberg und Büdingen ausstellen.

Den Auftakt der mehrwöchigen Ausstellungen bildet eine Vernissage, die Montag, 3. September, um 18 Uhr im Kreishaus in Friedberg stattfindet. Die Ausstellung kann bis 28. September zu den Öffnungszeiten im Gebäude B besucht werden. Ab 16. Oktober wird sie im ehemaligen Landratsamt in Büdingen gezeigt. Der Eintritt ist frei.

»Gewalt gegen Frauen ist kein feierliches Thema. Trotzdem sind wir stolz auf die Arbeit, die wir in den letzten 30 Jahren geleistet haben«, heißt es in der Pressemitteilung des Frauen-Notrufs. Man wolle das Jubiläum zum Anlass nehmen, die Kunst rund um das Thema in den Mittelpunkt zu stellen und damit zum Nachdenken anregen.

Vielfältige Materialien

Die Ausstellung »Kunst zu Gewalt gegen Frauen« stellt das Thema abwechslungsreich durch Titel wie »Mut«, »Gefährliches Zuhause« und »Zerrissen« dar. Neben Zeichnungen sind Linolschnitte von Sandra Hiltscher sowie Arbeiten in Acryl und Litografien von Julie Knappe zu sehen. Dina Kunze ist mit Skulpturen und Installationen vertreten, Malaika Mack mit Illustrationen und Annette Obert-Sochor präsentiert Werke, die in verschiedenen Techniken hergestellt worden sind. Bildhauer Michael Priester hat Skulpturen zur Verfügung gestellt, Claudia Seum figürliche Skulpturen aus Speckstein und Anja Steiniger-Christian Gemälde in Acryl. Außerdem sind Zeichnungen in Acryl und Bleistift von Silke Trunk sowie eine Gedichtinstallation von Evelyn Wenzel-Rupprecht zu bestaunen.

Seit 30 Jahren engagiert sich der Frauen-Notruf Wetterau für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen im Wetteraukreis. Er bietet Informationen und Unterstützung, sowohl für von Gewalt Betroffene als auch für Professionelle, die im Rahmen ihrer Arbeit mit dem Thema konfrontiert werden. Neben der Beratungsarbeit engagiert sich das Team des Notrufs in der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Die Beratungsstelle des Frauen-Notrufs Wetterau befindet sich in Nidda, Hinter dem Brauhaus 9. Sie kann unter der Woche von 9 bis 13 Uhr, mittwochs zusätzlich von 15 bis 19 Uhr, erreicht werden: per Tel. 0 60 43/44 71 oder info@frauennotruf-wetterau.de. Auf www.frauennotruf-wetterau.de wird seit Kurzem außerdem eine Online-Beratung angeboten. Die Beratungsangebote sind kostenfrei, auf Wunsch anonym und stehen allen Frauen und Mädchen, Angehörigen und Bekannten von Betroffenen sowie Professionellen offen.

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