Hochwasser sorgt für viel Arbeit

13. März 2018, 19:03 Uhr
Geehrt, befördert und stolz auf ihren intakten Fuhrpark: die Mitglieder der Wehren von Rosbach und Rodheim. (Fotos: lh)

Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehren von Rosbach und Rodheim hatte Stadtbrandinspektor Clemens Harff ins Rosbacher Feuerwehrhaus eingeladen. »Unser Personalbestand ist in den letzten Jahren in beiden Einsatzabteilungen kontinuierlich auf einem guten Stand«, stellte er seinem Jahresbericht als Feststellung voran. Etwa 17 Prozent der 96 Aktiven sind Frauen.

Auch die Jugendwehren unter der Leitung von Pia Oberhofer (Rosbach) und Lorenz Tugend (Rodheim) seien mit derzeit 36 Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren gut aufgestellt, und die Ehren- und Altersabteilungen hätten zusammen 42 Mitglieder.

Zur Aufnahme von »Quereinsteigern« kämen im Bereich der Tagesalarmkräfte fünf Kameraden aus anderen Wehren hinzu, die in Rosbach arbeiten und bei Einsätzen mitmachen würden. In zahlreichen Ausbildungen und Übungen – auch zusammen mit den Wehren aus den Nachbarorten – habe man ein sehr gutes Ausbildungsniveau erlangt, sodass man auf die insgesamt 78 Einsätze im vergangenen Jahr (gegenüber 59 2016) gut vorbereitet gewesen sei. Am spektakulärsten war wohl das Hochwasser am 30. Mai, als rund 100 Keller überflutet wurden, sowie die Sprengung des Geldautomaten in der Volksbank-Filiale in Rosbach, bei der die Täter anschließend ihr Tatfahrzeug in Brand gesteckt hatten. Durch die hohe Zahl der Unwettereinsätze habe man rund 400 Stunden mehr absolviert (1676) als im Vorjahr.

Digital alleine reicht nicht

Bezüglich der Feuerwehrhäuser gab es am Neubau in Rodheim erwartungsgemäß keinerlei Beanstandungen. Es stünden lediglich noch Verschönerungen und Ausgestaltungen an. In Rosbach gebe es noch Handlungsbedarf, etwa bezüglich des Ölabscheiders, der elektrischen Anlage sowie der Einzäunung.

Der Fahrzeugbestand weise elf Fahrzeuge und zwei Anhänger aus, die sich dank der professionellen Wartung und Pflege durch die Gerätewarte in einem sehr guten Zustand befänden. Die Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens in Rosbach sei in der Endphase, aber es sei noch einiges an Zeit zu investieren. Die Einführung der digitalen Alarmierung über TETRA-Meldeempfänger funktioniere im Großen und Ganzen gut, dennoch muss man sich laut Harff über einen sicheren zweiten Weg zur Alarmierung Gedanken machen.

Bürgermeister Thomas Alber sowie die zahlreich erschienenen Gäste aus Politik und Verwaltung sparten nicht mit Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit der beiden Feuerwehren im Stadtgebiet. »Wir sind zu Recht stolz auf Sie und Ihr Engagement«, meinte er. »Dabei sind wir uns bewusst, dass es ein Ehrenamt ist, dessen Ausfüllung nicht vom Himmel fällt.« Anschließend führte Alber den neu gewählten Wehrführer in Rosbach, Sascha Winkler, sowie dessen Stellvertreter Heiko Blecher und Sven Kaus in ihre Ämter ein. Aufgenommen in die Einsatzabteilung wurden Jordan Akins, Maurice Bahlinger, Robin Hölzer, Matthias Schneider und Florian Werner.

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