08. November 2018, 19:47 Uhr

Gemeinde will Glasfaseranschlüsse

08. November 2018, 19:47 Uhr
Jetzt gilt’s. Auch die Gemeinde will den Anschluss nicht verpassen. (Foto: hau)

Kurz vor knapp konnte Bürgermeisterin Kristina Paulenz am Mittwoch eine Mehrheit für die Umstellung der kommunalen Internetanschlüsse auf Glasfaser hinter sich bringen. Das Parlament genehmigte einstimmig den entsprechenden Vertragsabschluss zwischen Gemeindevorstand und dem Investor Deutsche Glasfaser. Der Kontrakt soll am heutigen Freitag unterschrieben werden. Wie berichtet, müssen bis zum Stichtag am morgigen Samstag, 10. November, 40 Prozent der Haushalte in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser unterzeichnet haben, damit die Firma das schnelle Netz kostenlos und zeitnah bis in die Häuser verlegt. Nachzügler zahlen 750 Euro Anschlussgebühr.

Dem Dringlichkeitsantrag vorausgegangen waren längere Machbarkeitsüberlegungen im Rathaus und Verhandlungen zwischen der Rathauschefin und der Deutschen Glasfaser. »Der Vertrag ist jetzt so, dass ich ihn unterschreiben könnte«, hatte Paulenz um Zustimmung gebeten und den Fraktionsvorsitzenden in einer Vorabrunde zugesagt, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Details in seiner nächsten Sitzung klären werde. Das hatte er eigentlich vorher tun sollen, er hatte aber seit dem Auftrag an den Gemeindevorstand während der letzten Parlamentssitzung nicht getagt.

Voll des Lobes für den Last-Minute-Antrag war Dr. Matthias Heil (CDU). Die Gemeinde stehe im Licht, weil sie auf die zukunftsträchtige Entwicklung setze, unterstrich Heil, und der finanzielle Mehraufwand sei vertretbar. »Daumen hoch, Frau Bürgermeisterin, das war gut«, fand auch FWG-Vorsitzender Jürgen Schneider. SPD-Chef Joachim Reimertshofer begrüßte zwar grundsätzlich das Bemühen von Bürgermeisterin und Gemeindevorstand sowie eine Verlegung des Glasfasernetzes. Ihm lag aber das noch fehlende grüne Licht des Ausschusses im Magen. Folglich enthielten sich acht Genossen bei der Abstimmung.

Anschluss bis Samstag kostenfrei

Sofern gemeindeweit die 40 Prozent erreicht werden, wird die Kommune mit rund 15 Anschlüssen im Boot sitzen. Sie verteilen sich auf den Hauptanschluss im Schloss, beide Feuerwehrgerätehäuser, Bauhof, Kindertagesstätte und Altes Rathaus (JUZ).

Ober-Mörler Bürger haben bis morgen Gelegenheit, sich für einen kostenfreien Glasfaseranschluss zu entscheiden. Voraussetzung ist allerdings ein Zwei-Jahres-Vertrag. Angebote mit garantierten Bandbreiten von 200 bis 500 Mbit/s gibt es ab 24,99 Euro monatlich. Der Info-Punkt im Rewe-Markt an der Hasselhecker Straße ist am heutigen Freitag von 14 bis 19 Uhr und morgen von 10 bis 15 Uhr letztmalig besetzt.

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