24. November 2018, 12:00 Uhr

Eis-Attraktion

Friedberg geht »on Ice«

Schlittschuhlaufen mitten in der Stadt – das geht vom 1. bis zum 26. Dezember bei »Friedberg on Ice«. Der Elvis-Presley-Platz wird zur Eisbahn – mit Glühweinhütte, Weihnachtsmarkt und vielen Aktionen.
24. November 2018, 12:00 Uhr
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Schlittschuhläufer gleiten in der Friedberger Burg übers Eis. In diesem Jahr gibt es in Friedberg wieder eine Eisbahn, diesmal auf dem Elvis-Platz. Die WZ veranstaltet einen »Happy Afternoon« auf dem Eis. (Archivfoto: har)

So langsam wird es winterlich in der Wetterau: Die Temperaturen sinken, und die Vorfreude auf Weihnachten steigt. Die Friedberger Stadtverwaltung hat sich in diesem Jahr etwas Besonderes für die kalte Jahreszeit einfallen lassen: Der Elvis-Presley-Platz wird vom 1. bis zum 26. Dezember zur Mitsubishi-Eisbahn. Dann kann bei »Friedberg on Ice« auf rund 300 Quadratmetern nach Herzenslust Schlittschuh gelaufen werden.

Rund um die Eisfläche gibt es viele Veranstaltungen, an denen sich auch die Wetterauer Zeitung beteiligt. Am Freitag, 21. Dezember, kommt der Racker vorbei, der Waschbär, der täglich die WZ-Kinderseite präsentiert. Von 15 bis 17 Uhr hat er Überraschungen für alle Kinder dabei, und sie dürfen kostenlos fahren. Erwachsene zahlen beim »Happy Afternoon« nur einen Euro Eintritt und können am WZ-Gewinnspiel teilnehmen.

Das Schlittschuhlaufen ist allerdings nicht ganz einfach und braucht Übung. Natascha Petzold weiß, wie es mit der Bewegung auf dem Eis klappt. Die 31-Jährige ist Trainerin für Eiskunstlaufen beim Leichtathletik-Sport-Club Bad Nauheim (LSC): Dort trainiert sie Anfänger und Profis.

Hinfallen ist nicht schlimm und gehört zum Sport dazu

Trainerin Natascha Petzold

»Wichtig ist zunächst warme Kleidung, in der man sich aber trotzdem gut bewegen kann«, sagt sie. Wer sich zusätzlich schützen wolle, könne einen Helm aufsetzen oder Knieschoner aus Stoff anlegen. Dazu bestehe aber keine Pflicht. »Die Schuhe müssen gut sitzen und sehr fest geschnürt sein, damit sie dem Fuß genügend Halt bieten.« Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann sie sich in Friedberg ausleihen. Das kostet Erwachsene 5 Euro, Kinder 4,50 Euro. Danach hat man zwei Stunden Zeit zum Üben.

 

Richtige Haltung wichtig

»Je früher man mit dem Schlittschuhlaufen anfängt, desto einfacher lernt man es«, sagt Petzold. Die Kleinsten beginnen beim LSC schon mit zwei oder drei Jahren – der bisher älteste Schlittschuhläufer habe mit 87 Jahren zum ersten Mal auf dem Eis gestanden. Hilfreich sei es auch, wenn man bereits Inliner oder Ski fahren könne.

Habe man es auf das Eis geschafft, komme es auf die richtige Haltung an: Rücken gerade, Knie leicht gebeugt, die Fersen zeigen zueinander, und das Wichtigste: »immer schön locker bleiben«.

Was den meisten Anfängern schwer falle, sei das Gleiten. »Dazu muss man auf einem Fuß stehen können«, weiß Petzold. Sie rät daher, zunächst das Stehen auf einem Bein zu üben. »Danach einfach erstmal ganz normal laufen und dann immer wieder einen Fuß hochheben.« Zunächst nur kurz, dann immer länger. Dabei könne man sich anfangs noch an der Bande festhalten. Besser sei es aber, mit jemandem zu üben, der schon Schlittschuhlaufen kann, und sich an dessen Hand festzuhalten.

 

Die letzte Eisbahn gab es 2011

Auch wenn das komisch klingt: Wenn es der Platz zulasse, sei es hilfreich, sich auf dem Eis hinzusetzen und das Aufstehen zu üben. So verliere man auch die Angst vor dem Hinfallen. »Das ist gar nicht schlimm und gehört zum Sport dazu.«

Wenn die ersten Runden erfolgreich gedreht sind, kann in der Glühwein-Hütte mit einem Glühwein oder alkoholfreiem Punsch auf den Erfolg angestoßen werden. Vom 7. bis zum 9. Dezember lädt zusätzlich der Friedberger Weihnachtsmarkt rund um die Eisbahn zum Stöbern und Naschen ein.

Bis 2011 fand die Friedberger »Eisweihnacht« in der Burg statt. Tolles Ambiente – aber leider zu abgelegen, fanden die Veranstalter. Schon damals stand die Idee zur Diskussion, die Eisbahn in die Innenstadt, auf den Elvis-Presley-Platz zu verlegen. Bis zur Umsetzung hat es aber noch einige Jahre gedauert.

Die Eisbahn ist montags bis mittwochs von 10 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. An Heiligabend kann sie von 10 bis 14 Uhr und an den beiden Weihnachtsfeiertagen von 10 bis 20 Uhr genutzt werden. Für Kinder kostet eine Tageskarte 3,50 Euro, für Erwachsene 4,50 Euro.

 

Aktionen rund um die Eisbahn

Auf der und um die Eisbahn finden verschiedene Aktionen statt: Samstag, 1. Dezember, 11 Uhr: Eröffnung der Eisbahn, Show des LSC Bad Nauheim Sonntag, 2. Dezember: Friedberger Eisprinzessinnen-Party Dienstag, 4. Dezember, 17 Uhr: Autogrammstunde des EC Bad Nauheim Mittwoch, 5. Dezember, ab 17 Uhr: Pegasus-Spieleabend Donnerstag, 6. Dezember, 16 bis 18 Uhr: Der Nikolaus kommt Montag, 10. Dezember, 18 Uhr: Adventssingen mit den Honey Twins Donnerstag, 13. Dezember: Eisspaß mit der »Schwarzen Sieben« und Band »Lautstark« Samstag, 15. Dezember, 19 Uhr: Eislaufdisco Sonntag, 16. Dezember, 14.30 Uhr: Jugend-Training des EC Bad Nauheim Mittwoch, 19. Dezember, 18.30 Uhr: Eisstockschießen mit dem Eisstockclub Eishoppers Bad Nauheim Donnerstag, 20. Dezember, 15 Uhr: Spielenachmittag Freitag, 21. Dezember, 15 bis 17 Uhr: Der »Happy Afternoon« auf der Eisbahn mit der Wetterauer Zeitung und dem Racker. Mit kostenlosem Eintritt für Kinder und einem großen Gewinnspiel Samstag, 22. Dezember, 12 Uhr: Eiskunstlauf-Probetraining »Kids on Ice« (Anmeldung erforderlich) Samstag, 22. Dezember, 18 Uhr: Singer-Songwriter Nicole Trunt tritt auf

 Anlässlich der Eisbahn wird der Friedberger Wochenmarkt vom 28. November bis zum 29. Dezember in den Bereich Kaiserstraße 70 (Schirngasse) bis Kaiserstraße 26 (Usagasse) verlegt.

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