09. August 2018, 10:07 Uhr

Krimi in Friedberg

Die Details zum Tatort-Dreh in Friedberg

Der Tatort kommt mit Star-Besetzung zurück in die Wetterau: Bis zu 15 Tage lang dreht der HR für den Krimi in der ehemaligen Kaserne in Friedberg. Hier gibt’s Details.
09. August 2018, 10:07 Uhr
Ulrich Tukur (Foto: HR)

Auf dem ehemaligen Kasernengelände gibt es eine wilde Schießerei – irgendwann zwischen heute und dem 13. September. Aber keine Angst: Alles nur ein Film. Und was für einer: Ulrich Tukur kommt als Tatort-Ermittler Felix Murot zurück in die Wetterau. Die Eingangsszene der hochgelobten Tatort-Folge »Im Schmerz geboren« – die übrigens dieser Tage als Wiederholung lief – wurde im Juni 2013 auf dem Gelände der Eisenbahnfreunde Wetterau am Bahnhof Bad Nauheim/Nord gedreht. Nun also wieder eine Begegnung Tukur-Wetterau.

»Der Angriff« wird die Folge heißen, gedreht wird in Frankfurt und Friedberg, wobei der Schwerpunkt in Friedberg liegen wird, wie Christian Bender von der Pressestelle des Hessischen Rundfunks am Mittwoch erläuterte. Ausgestrahlt werde die Tatort-Folge voraussichtlich Ende 2019.

 

Gefangenentransport hat Panne

Zwölf bis 15 Tage lang werde auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne gedreht. Ohne Komparsen werden sich etwa 40 Personen um den Dreh kümmern, hinzukommen die Schauspieler. Darunter sind bedeutende Namen wie Christina Große und Peter Kurth – und eben Ulrich Tukur. Regie führt Thomas Stuber, das Drehbuch stammt aus der Feder von Stuber und Clemens Meyer. »Wir drehen ausschließlich auf dem ehemaligen Kasernengelände«, kündigte Pressesprecher Bender an. Der Ort biete sich einfach an. Im Mittelpunkt soll ein Haus stehen, im Film eine Polizeiwache, die überfallen wird. Ein Gefangenentransport mit Schwerkriminellen strandet wegen einer Reifenpanne vor dem Revier, das plötzlich beschossen wird. Mittendrin Ulrich Tukur.

 

Es wird weitgehend chronologisch gedreht

Man wolle beim Dreh nicht viele Menschen stören, ein ehemaliges Kasernengelände sei da ideal. Größtenteils werde chronologisch gedreht, sagte Bender. Schließlich kann der HR doch weitgehend an einem und demselben Ort arbeiten.

Bleibt die Frage, ob es sich für den geneigten Friedberger Tatort-Fan lohnt, einen Blick durch den Zaun zu wagen, in der Hoffnung, Tukur und Kollegen bei der Arbeit beobachten zu können. »Es ist jetzt keine Geheimsache«, sagte Bender. Die Szenerie werde nicht abgedeckt, aber vermutlich werde man trotzdem nichts sehen. Kein Wunder, das Gelände der ehemaligen Kaserne ist groß.

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