01. November 2016, 11:43 Uhr

Auf Umwegen zur Kaiserstraße

Friedberg (sda). Herausfahren geht, hereinfahren nicht – zumindest nicht aus Bad Nauheim kommend auf die Kaiserstraße. Ab Montag, 7. November, wird die Gießener Straße unterhalb des Adolfsturms in Höhe der Kreuzung Burgfeldstraße gesperrt. Die Fahrbahndecke wird auf einer Straßenseite saniert.
01. November 2016, 11:43 Uhr
Den Berg herunterfahren kann man ab kommenden Montag wie gewohnt. Nur: Wer von Bad Nauheim kommend auf die Kaiserstraße fahren will, muss voraussichtlich für zwei Wochen einen Umweg in Kauf nehmen. (Foto: Nicole Merz)

Die Fahrbahndecke wird auf einer Straßenseite saniert. Sollte nichts dazwischenkommen, etwa starker Regen, dürften die Arbeiten nach zwei Wochen abgeschlossen sein, sagte Oberbauleiter Bernhard Knaup von der mit den Arbeiten beauftragten Firma Faber und Schnepp bei einer Pressekonferenz am gestrigen Montag. Die Stadt, die die Maßnahme übernimmt, hatte eingeladen, um über die geplanten Arbeiten zu informieren.

Wer ab dem 7. November von Bad Nauheim kommend auf die Kaiserstraße will, muss eine Umleitung in Kauf nehmen. Möglichkeiten gibt es mehrere, wie Julia Wiedermann vom Tiefbauamt sagte: Zum Beispiel sei es möglich, über die Alte Bahnhofsstraße (also neben den Gleisen, vorbei am Parkhaus) und dann über die Wolfengasse oder Saarstraße auf die Kaiserstraße zu kommen. Eine andere Möglichkeit: Auf der B 3 an der Abfahrt Ockstädter Straße ab- und an der Stadthalle vorbeifahren.

Die Sperrung gilt nur für eine Fahrspur – für die, die bergauf führt. Deswegen gibt es während der Bauzeit eine Einbahnstraßenregelung: Die Kaiserstraße in Richtung Bad Nauheim zu verlassen, das wird nach wie vor möglich sein.

Ab heute soll mit Schildern auf die neue Verkehrsführung hingewiesen werden.

Dass nur eine Fahrspur erneuert wird, liegt an der Nutzung der Straße, wie Bürgermeister Michael Keller erklärte. Die Gießener Straße ist eine vielbefahrene – vor allem bergabwärts. Das zeigt sich an der Straßendecke: Zahlreiche ausgebesserte Stellen sind zu sehen (und beim Drüberfahren zu spüren). Das liegt laut Keller daran, dass sie seit dem Bau der B 3 zu einer zentralen Stadtausfahrt geworden ist.

Erst vor zehn Jahren saniert

Im Laufe der Jahre haben die Bauhofmitarbeiter die ein oder andere Stelle ausgebessert. »Jetzt müssen wir es ordentlich machen«, sagte Keller. Ordentlich bedeutet: Man wird rund 90 000 Euro aus der Stadtkasse in die Hand nehmen und die Decke erneuern lassen. Dazu werde die obere Asphaltschicht der nach Norden führenden Spur abgefräst, allerdings nicht tiefer als bis zu vier Zentimeter, da unter der Asphaltschicht noch alte Pflastersteine liegen.

Vor etwa zehn Jahren war eine ähnliche Sanierungsmaßnahme auf der Gießener Straße durchgeführt worden, sagte Tobias Kolckhorst vom Amt für Stadtentwicklung. Warum bereits eine neue nötig ist, sei nicht ganz klar. Man habe die Vermutung, dass die Qualität des Asphalts schlecht gewesen sei, bzw. sich das darin enthaltene Bindemittel zu schnell auflöse.

In Zahlen, wie Julia Wiedermann vom Tiefbauamt sagt, werden 350 Tonnen Asphalt abgefräst, ebenso viele kommen wieder drauf – der zu sanierende Abschnitt umfasse eine Strecke von rund 500 Meter und beginne kurz hinter dem Eingang zur Burg.

Die Ampel an der Kreuzung Burfeld/Gießener Straße wird ausgeschaltet, auch für aus der Straße »Vorstadt zum Garten« und Burgfeldstraße kommende Autos gilt: links abbiegen geht, rechts nicht. An dieser Stelle wird zudem eine provisorische Fußgängerampel eingerichtet.

An den ersten beiden Tagen der Sperrung sollen an der Baustelle zudem Ordnungspolizisten eingesetzt werden.

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