30. März 2010, 19:04 Uhr

Eines der ruhigsten Feuerwehr-Jahre seit langem

Echzell (arc). Für die Feuerwehren der Großgemeinde war 2009 mit nur 31 Alarmierungen eines der ruhigsten Jahre seit langem. Die Statistik, die Gemeindebrandinspektor Jan Rudel am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung vorlegte, reicht zurück bis ins Jahr 2003 und zeigt durchgängig größere Alarmierungszahlen.
30. März 2010, 19:04 Uhr
Für 25 Jahre Feuerwehrdienst erhält Thorsten Schmidt (M.) die Silberne Brandschutzehrennadel am Bande. Stolz auf ihren Kollegen: Gemeindebrandinspektor Jan Rudel, Bürgermeister Dieter Müller, Kreisbrandmeister Lars Henrich und Vize-Gemeindebrandinspektor Oliver Herwig (v. l.).

Echzell (arc). Für die Feuerwehren der Großgemeinde war 2009 mit nur 31 Alarmierungen eines der ruhigsten Jahre seit langem. Die Statistik, die Gemeindebrandinspektor Jan Rudel am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung vorlegte, reicht zurück bis ins Jahr 2003 und zeigt durchgängig größere Alarmierungszahlen. Ebenso erfreulich ist die Zahl der Aktiven, die sich zum ersten Mal seit 2005 wieder über die 90 bewegte.

Derzeit verrichten 94 ehrenamtliche Einsatzkräfte ihren Dienst in der Großgemeinde, neun davon sind weiblich. In diesem Zusammenhang begrüßte Rudel die Neuzugänge aus der Jugendfeuerwehr - Lucas Salmann, Florian Hinkel und Tobias Schreitz - sowie die »Seiteneinsteiger« Nathalie Mayer, Martin Höhr und Marco Keppler. Bereits seit 25 Jahren im Brandschutz tätig ist Thorsten Schmidt von der Feuerwehr Bisses. Hierfür wurde er durch Kreisbrandmeister Lars Henrich mit der Silbernen Brandschutzehrennadel am Bande ausgezeichnet.

Wettkampfgruppe wiederbelebt

Die Einsätze der Feuerwehr teilten sich in zehn Feueralarme und zehn Hilfeleistungen sowie sechs überörtliche Alarmierungen für den Einsatzleitwagen (ELW 2) des Wetteraukreises, der in Echzell stationiert ist, berichtete Rudel. Hinzu kamen fünf Alarme durch Brandmeldeanlagen. Daneben hob Rudel die von den Gettenauer Kameraden erarbeitete Großübung am Schützenhaus hervor. Mit besonderem Stolz berichtete der Vorstand, die Wettkampfgruppe wiederbelebt zu haben. Im Mai nehme man seit langem wieder an einem Wettkampf teil. Rudel lobte die Bereitschaft der Aktiven, sich ständig aus- und fortzubilden. Im Jahr 2009 seien 36 Fortbildungen besucht worden.

Auch bei den Jugendfeuerwehren gab es im vergangenen Jahr leichten Zuwachs, sodass nun 27 statt 26 Jugendlichen dort organisiert sind, berichtete Gemeindejugendwartin Franziska Plöschner. Es seien 102 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 172 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet worden.

Für den 4. Löschzug Wetterau im Katastrophenschutz berichtete Zugführer Oliver Herwig, dass auch dieser um vier Mitglieder auf 28 angewachsen sei. Bei acht Übungen seien 1500 Stunden Aus- und Weiterbildung auf Standortebene sowie 280 Stunden auf Kreisebene absolviert worden.

Für den Wetteraukreis bedankte sich Kreisbrandmeister Lars Henrich für die geleistete Arbeit der Aktiven, die immer mehr zu »Allroundern« werden müssten. Die Aufgaben reichten mittlerweile von pädagogisch erzieherischen Fähigkeiten über verschiedenste Arten der Hilfeleistung bis zu den Brandeinsätzen. Stetige Weiterbildung werde deshalb für die Feuerwehren immer wichtiger.

In diesem Sinne dankte auch Bürgermeister Dieter Müller seinen ehrenamtlichen Brandschützern. Er war froh darüber, dass es in Echzell noch nicht zu personellen Engpässen bei der Feuerwehr gekommen sei. Dies führte er auf die gute Jugendarbeit und das positive Erscheinungsbild der Echzeller Wehren zurück.

Für die SPD-Fraktion dankten auch Brunhilde Bächt-Strasdas und Hans-Jürgen Hahn den Feuerwehren für die geleistete Arbeit. Die Vertreter der CDU hatten sich entschulden lassen.

Zahlreiche Beförderungen

»Bestandene Fortbildungen sowie die dazugehörige Mindestdienstzeit führen regelmäßig zu Beförderungen im Feuerwehrdienst«, sagte der Gemeindebrandinspektor und war stolz, eine große Zahl von Kameraden befördern zu können. Zum Feuerwehrmann wurden Markus Kasten und Sebastian Bönsel ernannt. Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurden Stefan Hofmann, Roberto Rooman, Patrick Pipp, Monika Adler, Marcel Reuning und Andreas Zeidler. Hauptfeuerwehrmann wurde Sebastian Kapeller. Denny Nellessen, Christian Orth und Marco Menzel sind nun Oberlöschmeister, Jörg Wetzstein Hauptlöschmeister. Befördert zu Brandmeistern wurden Thomas Diederich und Michael Stoll. (Foto: arc)

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