23. November 2008, 18:50 Uhr

Ehrenamtspreise für Widerstand, Mühlenbau und Heimattreue

Büdingen (geo). Die Wetterauer SPD ehrt seit 2001 jährlich drei Institutionen für herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten.
23. November 2008, 18:50 Uhr
Cäcilia Reichert-Dietzel (links) ehrt die Mühlenfreunde aus Dauernheim. (Fotos: Lori)

Büdingen (geo). Die Wetterauer SPD ehrt seit 2001 jährlich drei Institutionen für herausragende ehrenamtliche Tätigkeiten.

Am Wochenende wurden im Büdinger Kulturzentrum Oberhof für 2008 die Modellbaugruppe des Kulturvereins Dauernheim, der Heimat-und Geschichtsverein Glauburg und die Antifaschistische Bildungsinitiative Antifa-BI ausgezeichnet.

Der für die diese Gruppe vorgesehene Laudator Jürgen Walter wurde von Justin Küblbeck aus dem Unterbezirksvorstand vertreten. Die Antifa-BI hat sich seit 2005 dem friedlichen Widerstands gegen den Rechtsextremismus verschrieben. »Wir verleihen den Ehrenamtspreis an den jungen Verein in Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit, die für unsere Gesellschaft von enormer Wichtigkeit ist. Es tut gut, dass es eine Gruppe sehr junger Menschen ist, die sich nicht zuletzt auch gegen das Vergessen stemmt«, erklärte Küblbeck.

Die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Cäcilia Reichert-Dietzel, hielt die Laudatio für die Mühlenfreunde aus Dauernheim. Mühlen seien Synonym für Industrialisierung, Fortschritt und Entwicklung in der Gesellschaft. Dauernheimer Heimatforscher hätten sich 1996 auf eine spannende Entdeckungsreise eingelassen, allen voran Robert Adam, der Motor eines Projektes mit der Bezeichnung »Mühlen in Geschichte und Gegenwart«. Adam wurde von vielen Helfern begleitet.

Um die Bedeutung der Mühlen noch interessanter zu gestalten, folgte die Einrichtung einer Modellbaugruppe, mit einer Sammlung von 60 Mühlenmodellen. Die Modellbaugruppe gehört dem Kulturverein Dauernheim an. Weiterhin wird nach Raum für Ausstellungen und ein Informationszentrum gesucht.

Lisa Gnadl oblag die Ehrung des Heimat-und Geschichtsvereins Glauburg. Sie erinnerte an die Grundsteinlegung für das Keltenmuseum in Glauberg. Nach dessen Fertigstellung werde die Original-Kelten-Statue dort zu bestaunen sein. Dass es dazu gekommen sei, sei vor allem dem Verein zu verdanken, der unablässig darauf hingewiesen habe, dass der Keltenfürst zurück nach Hause in die Region kommen müsse.

Landrat Joachim Arnold unterstrich in seinem Grußwort, dass das große Spektrum von Vereinen deutlich mache, dass sich jeder ehrenamtlich betätigen könne.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Cäcilia Reichert-Dietzel
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Joachim Arnold
  • Lisa Gnadl
  • Robert Adam
  • SPD
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 10 - 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.