17. Dezember 2018, 20:11 Uhr

Von Oberburg bis Rosenhang

17. Dezember 2018, 20:11 Uhr
Vier Vorstandsmitglieder, drei verschiedene Motive (v. l.): Regine Feyl, Gabriele Fuchs, Dr. Jörg Astheimer und Peter Meyer präsentieren den ersten eigenen Kalender. (Foto: Pegelow)

Die Skulptur »Solidarité« aus dem Karbener Skulpturenpark vor dem Hallenfreizeitbad ist auf dem Titelbild zu sehen. Aufgenommen hat es Gabriele Fuchs. Sie fotografiert gerne. Häufig hat sie die Kamera dabei, wenn sie in Karben unterwegs ist. Im Laufe der Jahre ist da ein beachtlicher Fundus zusammengekommen. Fuchs ist aber auch Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung »Unser Karben«. Und die hat nun erstmals einen Kalender herausgegeben, mit eben dieser Skulptur als Titelbild.

Jetzt hat der Vorstand den Kalender vorgestellt. »Die Idee kursiert schon sehr lange«, sagen Gabriele Fuchs, die 1. Vorsitzende Regine Feyl und sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Jörg Astheimer und Peter Meyer. »So etwas Ähnliches haben wir in Ober-Flörsheim gesehen und in Maintal-Hochstadt«, informiert Feyl.

Anlässlich der diesjährigen Karbener Gewerbeschau nahm die Idee Gestalt an. »Eigentlich war das Zustandekommen dieses Kalenders eine Schnellvariante«, scherzt Fuchs, die alle Fotos beigesteuert hat. Das war ihr ohne großen Aufwand möglich, denn bis auf zwei, die sie aktuell gemacht hat, stammen alle anderen aus ihrem Archiv.

Der erste Kalender, mit dem die Bürgerstiftung Geld für die gute Sache einspielen will, enthält markante Gebäude in der Stadt. Die evangelischen Kirchen von Groß- und Klein-Karben dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie das Schloss in Kloppenheim, die Oberburg in Burg-Gräfenrode, das Rendeler Pfarrhaus oder das Peter-Geibel-Haus in Klein-Karben. Keine Gebäudemotive sind die erwähnte Skulptur, der Rosenhang in Klein-Karben, der das Juni-Kalenderblatt ziert, und die Winterstimmung an der Nidda.

Die grafische Gestaltung der Blätter hat Marei Sellin aus Bergen-Enkheim übernommen, eine Grafikerin. »Sie hatte prima Ideen und hat beispielsweise die Randfarbe der Kalenderblätter aus den Farben der Fotos extrahiert«, lobt Vorsitzende Feyl.

Mittwochs auf dem Wochenmarkt

Bei der Gewerbeschau hatte die Bürgerstiftung einen Stand, an dem es ebenfalls um Fotografie ging: Man habe dort ein Quiz veranstaltet, dessen erster Preis ein solcher Kalender war. Ansonsten ist die Bürgerstiftung seit einige Wochen darum bemüht, den Kalender mit einer Auflage von 500 Exemplaren an den Mann und die Frau zu bringen. Zehn Euro muss derjenige bezahlen, der den schönen Kalender mit Karbener Motiven erwerben und gleichzeitig die Stiftung unterstützen möchte.

So steht man mittwochs auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus und hatte auch beim diesjährigen, allerdings völlig verregneten Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende einen Stand.

Die Vorstandsmitglieder haben die Kalender persönlich an die Verkaufsstellen gebracht. Dr. Jörg Astheimer konnte berichten, dass er dabei von der Vorsitzenden des Mütter- und Familien-Zentrums, Gabriele Ratazzi-Stoll, angesprochen wurde, die die Idee für ein gemeinsames Projekt habe. »Mentoren für junge Familien«.

Der Kalender kann außer im MüZe noch in folgenden Geschäften erworben werden: Empfang im Bürgerzentrum, Margarethenhof Kloppenheim, Sie & Er-Mode, Karbener Buchhandlung, Peter-Geibel-Hof, Kuhtelier, Neidharts Küche, Rewe Fuchs, Weinscheune Rendel und Der Weinkeller – Wein et cetera bei Harald Ruhl in Groß-Karben.

Nun hofft der Stiftungsvorstand, dass möglichst viele Kalender verkauft werden. »Schließlich fließt der Erlös voll in unsere Arbeit.«

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