Mit Riesenschritten nähert sich das Weihnachtsfest. Verbunden damit ist die alljährliche Frage nach den Geschenken. Wer auf der Suche nach Unikaten ist, für den gehört der Künstlerweihnachtsmarkt in der Galerie der Alten Mühle zu den Geheimtipps. Bereits zum 23. Mal präsentierten Mitglieder des Kunstvereins Bad Vilbel ihre Werke. Mit dabei waren am Wochenende je eine Keramikerin, Filzerin und Schmuckdesignerin, zwei Fotografen und 17 Maler. Vielfalt und Qualität des Angebotes sowie das Gespräch mit den Künstlern fanden vor allem bei den Stammgästen großen Gefallen. Das Angebot reichte von Bildern und Skulpturen über Schmuck, Objekte und Fotografien bis zu Keramiken und Ikebana.

Die Verkaufsausstellung bot viele Werke unterschiedlicher Kunststile und Techniken. Stilvolle Weihnachts- und Kunstkarten, Bilder, Vasen, Gefäße und Schmuck warteten auf Liebhaber. »Alle Exponate sind angemessen und fair im Preis«, sagen die Künstler. Zehn Prozent ihrer Einnahmen fließen in die Jugendarbeit des Kunstvereins.

Premiere beim Künstlerweihnachtsmarkt hatten Tanja Widden mit Filzarbeiten, die Malerinnen Ulla Holderith und Gabriele Luft. Industriedesignstudentin Ina Reitz präsentierte Schmuck, den sie aus Balsa- oder Mahagoniholz fertigt. Einen farben-frohen Hintergrund bildeten dazu die abstrakten Öl- und Acrylbilder ihrer Mutter Herta Maria Reitz.

Versteckte Details

Schmuck-Unikate aus Silber und Gold, pur oder mit Perlen und Edelsteinen besetzt, zeigte Goldschmiedin Birgit Zimmer in Vitrinen. »Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Kunstverein. Ich habe Anschluss zu anderen Kreativen gesucht und hier gefunden«, sagt die Goldschmiedin aus Frankfurt-Seckbach. Sie und die anderen Künstler freuten sich über das Lob der Gäste.

»Das ist ein schöner, abwechslungsreicher und farbiger Künstlerweihnachtsmarkt«, schwärmt eine Besucherin. »Das ist fantastisch. Wie lange haben sie denn an einem dieser detailreichen Bilder gemalt«, wollte eine andere Kunstfreundin von Remzi Nuha wissen. Der konnte ihr nicht sagen wie viele Stunden er an einem seiner neuen Bilder, die Blicke in Bibliotheken auf der ganzen Welt erlauben, gemalt hat. »Ich male keins meiner Ölbilder an einem Stück fertig. Meist arbeite ich zwei bis drei Stunden an einem Bild«, erklärt er. Die Besucherin konnte sich an den gedrechselten Treppen, Kassettendecken, Bücherregalen und Buchrücken nicht satt sehen. Sie entdeckte immer wieder neue Details. Andere sagten beim Blick auf die Bilder der Maler oder Fotos der Fotografen spontan: »Das wäre die perfekte Ergänzung für unsere Wohnung.«

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