03. Februar 2010, 20:22 Uhr

Stadt zahlt 100 000 Euro an Naturschutzfonds

Bad Vilbel (süd). Die Stadt und der Wetteraukreis haben eine Vereinbarung zur Erddeponie in Gronau geschlossen. Danach zahlt die Stadt 100 000 Euro an eine geplante Stiftung des Naturschutzfonds, der Kreis beteiligt sich mit 50 000 Euro.
03. Februar 2010, 20:22 Uhr

Bad Vilbel (süd). Die Stadt und der Wetteraukreis haben eine Vereinbarung zur Erddeponie in Gronau geschlossen. Danach zahlt die Stadt 100 000 Euro an eine geplante Stiftung des Naturschutzfonds, der Kreis beteiligt sich mit 50 000 Euro. Die entsprechende Vereinbarung wurde - wie erst jetzt bekannt wurde - mit Datum vom 18. Januar in Friedberg von Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, Erstem Stadtrat Jörg Frank, Landrat Joachim Arnold und dem Ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith als Vertreter von Magistrat beziehungsweise Kreisausschuss unterzeichnet. Auf dem Gelände in Gronau war etwa fünfmal so viel Erde aufgeschüttet worden wie vom Kreis genehmigt.

Laut Vereinbarung erkennt die Stadt an, dass Erdaushub ohne Genehmigung nach Gronau gebracht wurde, »weil die beauftragte Fachfirma ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr die erforderlichen Genehmigungsanträge vorbereitet und nicht mehr dem Stadtbauamt zur Einreichung beim Wetteraukreis vorlegte«. Der Kreis erkennt an, dass er eine Reihe von Anträgen genehmigt »und weitere Genehmigungen schriftlich in Aussicht gestellt hat«. Die Stadt zahle nun »in Anerkennung ihrer Verantwortung« ab 2011 vier Jahresraten von je 25 000 Euro an den Naturschutzfonds. Dieser werde »im Benehmen mit der Stadt« in Bad Vilbel ein wichtiges Projekt fördern. Der Wetteraukreis stellt aus dem Kreisausgleichsstock ab 2011 in zwei Jahresraten jeweils 25 000 Euro zur Verfügung. Diese Vereinbarung kommt nur zum Tragen, wenn bei noch ausstehenden Bodenproben keine Bedenken entstehen. Die Kosten hierfür trägt die Stadt.

Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr bestätigte ebenso wie eine Sprecherin des Wetteraukreises diese Vereinbarung. Kritik gab es von der FDP. Fraktionschefin Heike Freund-Hahn zeigte sich »empört«, dass die Stadtverordneten über dieses Geschäft nicht informiert wurden. Die Fraktion stelle einen Dringlichkeitsantrag zur nächsten Stadtverordnetenversammlung und fordere »rückhaltlose Aufklärung« über Sachverhalt und Hintergründe.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Benehmen
  • Der Kreis GmbH & Co KG
  • Euro
  • FDP
  • Joachim Arnold
  • Oswin Veith
  • Stiftungen
  • Thomas Stöhr
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 8 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.