03. März 2015, 13:23 Uhr

Wetterau wächst dank Zuwanderung

Wetteraukreis (prw). Die Wetterau bleibt eine beliebte Wohnregion in Hessen – das berichtet der Kreis nun in einer Pressemitteilung. Der Anstieg der Bevölkerung in der Wetterau habe sich im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt.
03. März 2015, 13:23 Uhr
Die größten Städte im Kreis. (Foto: Red)

Die jetzt von Landrat Joachim Arnold vorgelegte Bevölkerungsstatistik (Stichtag 30. Juni 2014) macht deutlich, dass die Zunahme der Bevölkerung ausschließlich auf sogenannte Wanderungsgewinne zurückzuführen ist.

Laut Kreis lebten am 30. Juni 2014 im Wetteraukreis 296 101 Menschen: 145 418 Männer und 150 683 Frauen – 693 Menschen mehr als zum 31. Dezember 2013. Vergleicht man die Zahl der Geburten mit denen der Sterbefälle, werde deutlich, dass die Zunahme der Bevölkerung auf Zuwanderung zurückzuführen ist. Im ersten Halbjahr 2014 sind in der Wetterau 1087 Kinder, 559 Jungen und 528 Mädchen, zur Welt gekommen. Verstorben sind 1502 Menschen: 728 Männer und 747 Frauen. 10 818 Menschen sind in den Wetteraukreis gezogen, 9729 kehrten ihr den Rücken – ein sogenannter Zuwanderungssaldo von 1089.

Größte Stadt im Kreis bleibt Bad Vilbel: 32 426 Menschen lebten dort, das waren 406 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Bad Nauheim, zweitgrößte Stadt, bringt es auf 31 003 Einwohner (plus 124), gefolgt von der Kreisstadt Friedberg 27 723 (minus 35), Butzbach 24 514 (plus 130), Karben 21 758 (plus 42) und Büdingen 20 986 (minus 9). Dem prozentual höchsten Bevölkerungszuwachs konnten nach Bad Vilbel mit 1,3 Prozent, Wölfersheim mit 1,0 Prozent, Limeshain mit 0,95 Prozent und Ortenberg mit 0,73 Prozent einfahren.

Rückgang in kleinen Gemeinden

Die drei kleinsten Kommunen im Wetter-aukreis sind nach wie vor: Glauburg mit 2966 Einwohner (minus 19), Hirzenhain mit 2822 (minus 55) und Kefenrod mit 2726 (minus 18). Die drei kleinsten Gemeinden gehören auch zu denen mit relativ großem Bevölkerungsrückgang, allen voran Hirzenhain mit minus 55 Einwohnern (minus 1,91 Prozent), Kefenrod minus 0,66 Prozent und Glauburg minus 0,64 Prozent.

Die Bevölkerungsentwicklung in der Wetterau lässt sich ohne weiteres auf viele andere Städte und Gemeinden in Deutschland übertragen, sagt der Landrat. »Deutschland ist ein Land mit abnehmender Bevölkerung, die Zahl der Geburten liegt deutlich unter denen der Sterbefälle. Deshalb sind wir so dringend auf Zuwanderung angewiesen, nicht um irgendwelche statistischen Zahlen und Messwerte zu halten, sondern um die Wirtschafts- und Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen.«

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