14. August 2009, 20:46 Uhr

Ferienspielkinder sahen am hellen Tag die Venus

Gemünden-Burg-Gemünden (eva). »Fahrt zur Sternenwelt Vogelsberg« lautete in diesem Jahr das Ferienspielangebot des Kaninchenzuchtvereins (KZV) H 69 Gemünden.
14. August 2009, 20:46 Uhr
Die Ferienspielkinder beim Besuch der Sternenwelt Vogelsberg. (Foto: eva)

Gemünden-Burg-Gemünden (eva). »Fahrt zur Sternenwelt Vogelsberg« lautete in diesem Jahr das Ferienspielangebot des Kaninchenzuchtvereins (KZV) H 69 Gemünden. Im Rahmen der 19. Teilnahme an den Ferienspielen startete der KZV zu einer Expedition zur Sternenwelt Vogelsberg nach Feldatal-Stumpertenrod. Treffpunkt war am Morgen an der Mehrzweckhalle, wo Alfred Gabriel die Kinder begrüßte und mit dem weiteren Betreuerteam Karl-Heinz Schmitt, Holger Philipp, Christian Wagner, Siegfried Baumann und Melanie Müller die Kinder auf die bereitstehenden Fahrzeuge verteilte. Mit 28 Ferienspielkindern und einem Koffer voller Fragen startete die Gruppe um 9.30 Uhr nach Stumpertenrod.

Am alten Sportgelände wurden sie von Astrophysiker Walter Gröning begrüßt. Das großzügige Areal der Sternenwarte in Stumpertenrod beherbergt ein großes Seminargebäude, eine Beobachtungskuppel sowie ein Beobachtungsgebäude. Die Sternenwelt Vogelsberg ist ein Projekt, das durch die Kooperation eines engagierten Astronomie-Vereins mit einer ebenso engagierten Gemeinde zustande kam. Finanziert durch die Gemeinde, mit Spenden und EU-Fördermitteln, sowie der ehrenamtlichen Mitarbeit zahlreicher Bürger, entstand auf dem ehemaligen Sportplatzgelände eine Sternwarte.

Walter Gröning präsentierte den Gästen einen kurzweiligen Bildvortrag, bei dem er keine Frage seiner engagierten Zuhörer unbeantwortet ließ. So vermittelte er Wissenswertes über das Universum, die Planeten, die Sterne, Asteroiden und Meteoriten. Spannend war die Frage nach dem schwarzen Loch und nach »Aliens« (Außerirdischen). Aber auch diese Fragen wurden zur Zufriedenheit der jungen Besucher beantwortet. Im Anschluss an den Vortrag wurden zur Stärkung ein Imbiss und Getränke gereicht.

Danach folgte die praktische Phase mit Besichtigung des Beobachtungsgebäudes mit seinen teilweise fest montierten Geräten von hoher optischer Qualität. Zur Beobachtung des Sternenhimmels und seiner Dokumentation in Bild und Film lässt sich das Dach des Gebäudes wegschieben und es war schon etwas Besonderes für die Gruppe, trotz Tageslicht die Venus beobachten zu können. Nach diesen Erlebnissen konnten die Kinder bei einem KZV-Quiz unter Beweis stellen, was sie bis dahin erfahren und gelernt hatten. Anhand des sehr guten Quiz-Ergebnisses zeigte sich, dass Walter Gröning viele konzentrierte Zuhörer hatte. Sieger des Gedächtnistestes wurde David Hannich, gefolgt von Emilie Seim und Alicia Fleißner. Doch kein Kind ging leer aus, alle erhielten einen kleinen Preis.

Nach dieser Auflockerung folgte die Besichtigung des Observatoriums im Kuppelbau der Sternenwelt, in dem sich das Hauptinstrument, ein Cassegrain-Spiegelteleskop befindet. Die Kinder erfuhren, dass dieses computergesteuerte Instrument etwa 4000-mal mehr Licht als ein menschliches Auge sammelt und somit tiefe Einblicke in das Universum ermöglicht.

Tief beeindruckt und mit erstaunten Gesichtern verfolgte die Ferienspielgruppe die Erläuterungen Walter Grönings über die Funktionalität der beeindruckenden Instrumente im Observatorium. Zum Abschluss waren alle voll des Lobes über das von Astrophysiker Walter Gröning dargebotene Programm, das die Kinder vollends fasziniert hatte. Vor Antritt der Heimreise wurde die Möglichkeit wahrgenommen, sich ins Gästebuch der Sternenwelt Vogelsberg einzutragen.

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