11. Januar 2019, 21:32 Uhr

Schmuckstücke und Aufstiege

11. Januar 2019, 21:32 Uhr

Bei den Gießener Ereignissen des vergangenen Jahres hatten unsere Leser die Rettung der Alten Post durch den heimischen Unternehmer Kai Laumann auf Platz eins gewählt. Auch bei den Wünschen für 2019 ist das Kulturdenkmal ganz weit vorne. Viele Leser schreiben unisono, dass die Alte Post am Bahnhof wieder zu einem Schmuckstück werden soll. Erste Pläne hatte Laumann bereits im Dezember vorgestellt.

Radwege und Parkplätze

Sehr oft genannt wird auch der Wunsch, der FC Gießen möge doch in die Regionalliga aufsteigen; der Blick auf die Tabelle lässt diese Bitte als nicht ganz unrealistisch erscheinen. Dabei ist Gießen doch vor allem als Basketballstadt bekannt. Dennoch halten sich die Leserzuschriften bezüglich der 46ers in Grenzen. Im Vergleich zum FC gibt es nur wenige Leser, die sich für die heimischen Basketballer die Teilnahme an den Play Offs oder zumindest einen guten Platz am Ende wünschen. Ganz konkret wünscht sich ein HSV-Fan, dass sein Verein aus dem Norden im DFB-Pokal in der kommenden Saison gegen den FC Gießen antreten muss.

Vielen Lesern dieser Zeitung ist vor allem die Infrastruktur der Radwege in der Stadt wichtig. Neue Wege müssten geschaffen, bestehende weiterentwickelt und sicherer gemacht werden. Hier hatte die Stadt angekündigt, in naher Zukunft weitere kleine Schritte zu gehen, um das Radwegenetz in der Stadt auszubauen. Es gibt aber auch Leser, die fordern, Radfahrer konsequent aus dem Seltersweg fernzuhalten – oder sich zumindest mehr Rücksicht von Radlern in Fußgängerzonen wünschen.

Generell nimmt die Verkehrssituation in Gießen bei den Wünschen einen breiten Raum ein. Da hoffen die einen Leser auf mehr öffentlichen Nahverkehr, andere auf weniger verstopfte Straßen. Es gibt ganz konkrete Forderungen wie ein absolutes Halteverbot im Ohlebergsweg, mehr Parkplätze für Anlieger oder kostenlose Kurzzeitparkplätze oder kostenloses Parken in der Ringallee. Weniger parkende Autos wünscht sich hingegen eine Leserin in der Pestalozzistraße – stattdessen soll es dort einen Abenteuerspielplatz geben.

Es gibt aber auch Wünsche, die in der Theorie leicht zu erfüllen wären. Zum Beispiel die Bitte einer Leserin nach mehr lächelnden Menschen oder dem Wunsch eines Lesers, doch »öfters Bitte und Danke« zu sagen.

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