18. April 2010, 20:06 Uhr

Mit der »Käsekunde« wurde Prof. Kielwein einem breiteren Publikum bekannt

Linden (gbp). Seinen 80. Geburtstag feierte am Sonntag Prof. Dr. Gerhard Kielwein in Leihgestern. Geboren in Heilbronn, wo er aufwuchs und sein Abitur machte, kam er 1950 nach Gießen zum Studium der Veterinärmedizin.
18. April 2010, 20:06 Uhr
G. Kielwein

Anschließend war er an den tierärztlichen Untersuchungsämtern Stuttgart, Tübingen und Aulendorf tätig, wurde Fachtierarzt für Pathologie und wurde 1970 an die Gießener Universität berufen. Dort hatte er bis 1996 die Professur für Milchhygiene inne, war Leiter des Instituts für Tierärztliche Nahrungsmittelkunde und war zudem 1987/88 Dekan.

Nach Leihgestern kam Prof. Dr. Kielwein mit Beginn seiner Tätigkeit an der Gießener Uni. Von 1972 bis 1976 gehörte er als Mitglied der SPD-Fraktion der Leihgesterner Gemeindevertretung an, war stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Bauausschusses. Prof. Dr. Kielwein ist nicht nur Autor zahlreicher Sachbücher, sondern hat mit dem 2008 verstorbenen Leihgesterner Hans Kurt Luh das Buch »Internationale Käsekunde. Geschichte - Geheimnisse - Genuss« geschrieben, Eine gemeinsame Parisreise 1977 mit Hans Kurt Luh sei Anstoß gewesen, ein Buch über Käse zu schreiben. Die Arbeit an dem Projekt 1978 bescherte den beiden Leihgesternern 1978 weitere genuss- und erlebnisreiche und vergnügliche Reisen nach Frankreich. Die Fachkenntnis und die Kontakte Dr. Kielweins zur französischen Milchwirtschaft und die Sprachkenntnisse des frankophilen Romanisten Hans Kurt Luh öffneten den Autoren in Frankreich jede Tür. 1979 erschien dann das 334 Seiten starke, reich bebilderte Buch mit Ratgeber ›Welcher Wein zu welchem Käse?‹, Käserezepten, Käselexikon und einem Vorwort des ehemaligen Minister für Bundesangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, Oskar Farny. Seit seinem Ruhestand ist Dr. Kielwein leidenschaftlicher Golfer, zudem interessiert er sich sehr für Geschichte, sammelt und liebt Musik von Zeitgenossen, direkten Vorgängern und Nachfolgern Bachs und besucht zahlreiche Konzerte. In Leihgestern fühle er sich sehr wohl, erzählt der Vater von drei Kindern und Großvater von fünf Enkeln: »Linden ist eine tolle Stadt«. (Foto: gbp)

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