22. November 2018, 22:21 Uhr

Suche nach bezahlbarem Wohnraum

22. November 2018, 22:21 Uhr

Was passiert mit der ehemaligen Kindertagesstätte »Am Weinberg« in Wißmar? Das Areal ist seit Jahresbeginn verwaist, seit der Kindergarten in den Neubau am Hainerweg umgezogen ist. Die Kommunalpolitik macht sich seit geraumer Zeit Gedanken um die Zukunft der Fläche. Das ist auch nicht vom Tisch, nur haben sich die Planungen etwas erweitert.

Womöglich kann der »Weinberg« als Tauschobjekt dienen für Grundstücke nahe Feuerwehr und Festplatz, die die Gemeinde als attraktiver für den Bau von altengerechten Wohnungen erachtet. Dort könnte eher bezahlbarer/altengerechter Wohnraum entstehen. Die heutigen Eigentümer dieser Grundstücke könnten stattdessen am Weinberg eine neue Perspektive für ein Eigenheim erhalten.

Am Weinberg in Wißmar stehen immerhin rund 3000 Quadratmeter bereit. Das wäre eine Fläche für etwa fünf bis sechs Baugrundstücke.

Wer dies dann bebaut respektive wie dies vermarktet werden soll, das ist noch völlig offen. Einig sind sich die Fraktionen von Grün bis Schwarz in Wettenberg nur in der Idee, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.Warum? Weil just dies in der Kommune fehlt.

Erste Prüfungen am Seegarten

Für Krofdorf-Gleiberg wird dies am »Seegarten« westlich der Seemühle angedacht. Doch das ist Zukunftsmusik; bis zur möglichen Umsetzung gehen noch mehrere Jahre ins Land, wenn denn überhaupt eine Genehmigung erfolgt und eine Bebaubarkeit gegeben ist. Da sollen jetzt Vorprüfungen erfolgen Wettenberg ist 2017 umgehend der Gesellschaft Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen (SWS GmbH) beigetreten. Insofern ist es möglich, sich dort um Unterstützung und Förderung zu bemühen.

Weitere Initiative von SPD und Grünen zum Thema Wohnen: Sie wollen »Mitwohnen« ermöglichen. Die Idee: älteren Menschen, die in einer großen Wohnungen oder in einem Haus leben, potenzielle Mitbewohner/Mieter zu vermitteln. Das soll die Kommune unterstützen, wirbt SPD-Sozialexperte Ralf Volgmann.

Bedenken gibt es derweil in der CDU. Deren Sprecherin Laura Frey verwies auf das Studentenwerk, das solche Angebote bereits vermittelt. Insofern sei es nicht zwingend notwendig, in Wettenberg dafür eine neue Stelle für Beratung zu schaffen.

In den kommenden Wochen wird sich der Sozialausschuss des Themas annehmen.

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