23. Januar 2019, 21:56 Uhr

Brandsburgscheune

Förderverein fürchtet, von vorne anfangen zu müssen

23. Januar 2019, 21:56 Uhr

Die Sanierung der Scheune ist und bleibt ein Thema für den Förderverein Brandsburgscheune. Bei diesem ist man jedoch über die Kommunalpolitik der letzten Monate ein wenig enttäuscht: Nach dem Bruch der Koalition im Dezember sollen Zusagen zur Sanierung des Gebäudes nun nicht mehr gelten.

Vorsitzender Jürgern Herfurth gab einen Überblick über die Abläufe des letzten Jahres. Da die Scheune ein altes Ortsdenkmal ist, spricht sich der Verein schon seit Längerem gegen einen Verkauf aus, der möglicherweise zum Abriss des Gebäudes führen könnte, und strebt stattdessen eine Sanierung an. Nach Gesprächen mit den zuständigen Gemeindegremien hieß es im vergangenen Jahr, dass man für die Bewilligung einer Sanierung ein Konzept zur Nutzung der Scheune erstellen müsse. So entstand die Idee, dass man aus der Scheune eine Begegnungsstätte machen könnte, quasi einen neuen Ortsmittelpunkt, an dem man sich treffen und austauschen kann.

Seit Koalitionsbruch nix passiert

Also machte sich der Förderverein an die Arbeit, führte Gespräche und erkundigte sich nach Möglichkeiten. Einige potenzielle Ideen wären zum Beispiel ein Ausbau und die Einrichtung eines Cafés. Auch nach möglichen Betreibern für ein solches Projekt hörte sich der Förderverein um und bekam auch einige Anfragen. Als es dann im Juli auch endlich eine Zusage eines Vereines gab, ging der Förderverein damit zum Bürgermeister und stellte die Idee vor. Dort wurde die Idee befürwortet und das Konzept sollte konkretisiert werden. Bis dahin schien also alles gut auszusehen.

Als Anfang Dezember die Koalition aus SPD und CDU auseinanderbrach, kam die Enttäuschung für den Förderverein: Bisherige Zusagen hatten keinen Bestand mehr und in dem Thema tat sich nichts mehr. Nun fürchtet der Verein, wieder von vorne anfangen zu müssen. So schnell wollen die Förderer aber nicht aufgeben: Sobald wie möglich soll jetzt noch einmal ein Antrag auf eine Sanierung eingereicht werden und möglicherweise noch andere ortsansässige Vereine, die auch in der Vergangenheit schon die Räumlichkeiten der Brandsburgscheune für verschiedene Gelegenheiten genutzt haben, um Unterstützung gebeten werden. »Jetzt gilt es, weiter zuversichtlich zu sein und sich nicht unterkriegen zu lassen«, hieß es in der Versammlung.

(weiterer Bericht folgt)

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