Digitaler Service

13. Oktober 2017, 19:39 Uhr
Bernhard Happel zeigt Karl-Reinhard Philipp Lösungsansätze. (Foto: gdp)

Auf seiner Rundreise durch die Pohlheimer Seniorenprojekte war dieser Tage der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Karl-Reinhard Philipp, im »Internet-café« seiner Stadt zu Gast. Dieses digitale Kleinod wurde bereits vor 14 Jahren vom damaligen Seniorenbeiratsvorsitzenden Hans Risse und Ex-Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer ins Leben gerufen. Mit diesem damals weitsichtigen Schritt bekam die Bevölkerung eine Anlaufstelle für die vielen Fragen, die durch das neu begonnene digitale Zeitalter allerorten auftauchten. Heute, 14 Jahre später, sind die Themen der Ratsuchenden gänzlich andere. So schnell, wie sich die digitale Technik weiterentwickelt und gestern noch mühsam Erlerntes schon wieder der Vergangenheit angehört, so kommt heute nur noch selten ein Bürger an diesen Ort, um einmal ins Internet zu schauen.

Dabei geht es bei den EDV-Beratern Bernhard und Jochen Happel um die Beratung vor der Anschaffung von Laptop, Tablet oder Smartphone bis hin zum Umgang mit Computern und den Betriebssystemen Windows 7 bis Windows 10, dem Surfen im Internet, dem Schutz vor Viren, Trojanern und Hackern, der Installation und dem Betreiben von gängiger Software, der Übernahme von privaten Daten auf einen neuen Rechner, die Anwendungen von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und die Gestaltung von Präsentationen. Aber auch das Einrichten und Betreiben von E-Mail-Postfach, Datensicherung von Laptops und kleinere Reparaturen oder Festplattenwechsel gehören heute zum digitalen Portfolio der Pohlheimer Bürger-Einrichtung.

Dass bei diesem »digitalen Bedarfsmix« die Ratsuchenden in den meisten Fällen geholfen bekommen, war auch beim jetzigen Besuch von Philipp zu erleben. Denn während Happel, selbst bereits 13 Jahre dort als Anleiter aktiv, Philipp die Anwendung »Senioren auf Draht« erläuterte, unterstützte Happel den 80-jährigen Erhard Gorr in der Benutzung seines Smartphones. Denn immerhin nutzt dieser Senior damit die Anwendungen »Telefonie«, »Kontakte«, »Fotografie/Bildverwaltung« und sogar »WhatsApp«. Und wenn sich dabei ein großes Problem als klitzeklein herausstellt, am Ende der Anwender mit strahlenden Augen das Internetcafé verlässt, hat auch der Berater 50 Prozent dieser »Win-win-Situation« auf seinem ehrenamtlichen Erfolgskonto.

Zwei weitere Besucherin hatten sich an diesem Nachmittag an einem PC niedergelassen und tauschten sich in Excel-Anwendungen aus, ohne die Anleiter »Happel und Happel« besonders anzuzapfen. Das wäre zwar auch mit der »Skype-Technik« möglich gewesen, aber bei einem Tässchen Kaffee und der Möglichkeit, einen Anleiter im Bedarfsfall ganz direkt fragen zu können, schien die bessere Variante zu sein.

Die acht PC-Schulungsplätze dienen in erster Linie der Weiterbildung der Belegschaft der Stadtverwaltung und deren EDV-Beauftragten Martin Lenz. Für die digitale Schulung der Bürger ist das »Internetcafé« jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

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