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Bei der Aufzucht von Tomaten gibt es vieles zu beachten.

Völlig ungefährlich

Ringelnattern suchen Eiablagestelle

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Rasenmäher mit Akkus werden von ihren Herstellern als die Zukunft beworben. Sie könnten Geräte mit Benzinmotor und Elektrokabel langfristig vom Markt verdrängen. Neue Produkttests zeigen: Die Akkus der meisten Modelle sind tatsächlich schon stark genug.

Entdeckt man im Juni oder Juli eine Schlange in seinem Garten, handelt es sich vermutlich um eine Ringelnatter. Die Tiere suchen in dieser Zeit ein warmes und trockenes Plätzchen für ihre Eier, schreibt die Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe 6/2019).

Die Ringelnatter hat keine Giftzähne und ist für den Menschen völlig ungefährlich. Normalerweise liebt es diese Schlange feucht und ist eher an Ufern zu finden. Sind die Eier gelegt, schlüpfen die bleistiftlangen jungen Ringelnattern nach ein bis zwei Monaten, ausgebrütet von der Umgebungswärme. Zu erkennen ist die Ringelnatter an ihren hellen, halbmondförmigen Flecken am Hinterkopf. dpa

Tomaten sind ein gängiges Gemüse. Und sieht man sich im Sommer um, wachsen sie in beinahe jedem Gemüsebeet. Daher kann es ganz schön frustrieren, wenn die Ernte bei einem selbst nicht klappt. Die Tomate ist tatsächlich empfindlich und ihre Aufzucht fehleranfällig.

Experten raten, nicht am Platz zu sparen. Krankheiten beugt man mit Abstand zwischen den Pflanzen vor. "Optimal sind 2,5 Pflanzen je Quadratmeter", rät Katrin Quinckhardt von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Die Pflanzen werden entweder an einen mindestens 1,5 Meter langen Stab angebunden oder sie werden nach oben zu einem quer gespannten Draht in etwa 1,5 Metern Höhe geleitet, indem die Triebe im Uhrzeigersinn um eine Schnur gedreht werden.

Außerdem braucht die Tomate viele Nährstoffe, damit die Früchte gut schmecken. "Doch werden die Pflanzen überdüngt, kann das zum Beispiel zu Blütenendfäule führen", erläutert Quinckhardt. Das gute Mittelmaß sieht so aus: Beim Setzen sollte man drei Kilogramm halbreifen Kompost oder angerotteten Stallmist pro Quadratmeter in die oberste Bodenschicht einarbeiten. Dazukommen etwa 80 Gramm Horngrieß pro Quadratmeter oder 140 Gramm Rizinusschrot pro Quadratmeter. Eventuell ist auch eine Kalziumgabe durch einen Spezialdünger wichtig.

Tomaten sind auch anfällig für Pilzkrankheiten. Ist es besonders regenreich und herrschen dabei Temperaturen von 13 bis 18 Grad, breite sich verstärkt die Kraut- und Braunfäule aus, erklärt Mareile Zunker vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe. Sie könne die gesamte Ernte vernichten. "Viele Gärtner bauen kleine Dächer über den Tomatenpflanzen, damit sie nicht direkt im Regen stehen", erzählt Zunker. Gegossen wird zudem morgens oder nachmittags, sodass die Pflanzen bis zum Abend wieder abtrocknen. "Und immer von unten gießen, damit die Blätter nicht benetzt werden." Hat die Pflanzen darüber hinaus zu viele Blätter - sprich, stehen diese zu eng beieinander, sodass sie nicht gut abtrocknen - sollte man die untersten bis zum gerade abgeernteten Fruchtstand entfernen.

Ebenso gefährlich ist große Trockenheit. "Tomaten brauchen viel Wasser", sagt Marianne Scheu-Helgert von der Bayerischen Gartenakademie. "Für eine brusthohe Pflanze rechnet man zwei bis drei Liter pro Tag, an heißen Sommertagen auch mehr." Sie rät aber, nicht die gesamte Wassermenge auf einmal zu geben, sondern über zwei bis drei Stunden verteilt. "Der Boden kann nur eine bestimmte Menge Flüssigkeit aufnehmen, der Rest fließt einfach ab." Übrigens: Eine Schicht Stroh oder Rasenschnitt auf dem Boden machen diesen aufnahmebereiter für Wasser.

Nicht jede Tomatenpflanze sollte ausgegreizt werden. Ausgreizen ist das Entfernen nachwachsender Seitentriebe, damit die Pflanze ihre ganze Kraft in den Haupttrieb stecken kann. Für Anfänger sind beispielsweise Buschtomaten, deren Spitzentrieb ebenso wie die Seitentriebe immer in einer Blüte enden, geeignet. (dpa)

Akkubetriebene Rasenmäher könnten Modelle mit Kabelanschluss oder Benzinmotor ablösen. Sie haben zuletzt einen großen Entwicklungsschritt erlebt. Die Zeitschrift "Selbst ist der Mann" hat zwölf Geräte gemeinsam mit dem TÜV Rheinland getestet. Eine Stichprobe der Stiftung Warentest kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Fragen und Antworten dazu.

?Welche Vorteile bieten Akku-Geräte?

Ohne Kabel ist die Bewegungsfreiheit größer. Die Hersteller von Gartengeräten haben in den vergangenen Jahren viel Arbeit in die Entwicklung von Akku-Produkten gesteckt. Lange waren die Batterien nicht leistungsfähig genug, um mit Kabelgeräten mitzuhalten. Das hat sich geändert, wie auch die aktuellen Produkttests zeigen. Der Grund sind verbesserte Lithium-Ionen-Akkus, auch Li-Ion genannt. Sie können vergleichsweise viel beziehungsweise dicht Energie speichern, was sie klein und leicht macht. Bei Benzinern kommt noch die Füllung als zusätzliches Gewicht hinzu. Außerdem weisen die Akkus nur noch einen geringen sogenannten Memory-Effekt auf. Das heißt: Ihre Kapazität leidet nicht mehr so stark durch das häufige Auf- und Entladen.

?Wie sieht das Testergebnis im Detail aus?

In der Stichprobe der Zeitschrift "Selbst ist der Mann" (Ausgabe 6/2019) erzielten alle Geräte bei "Flächenleistung per Akku-Ladung" mindestens die Hälfte der möglichen Bewertungspunkte, häufig sogar volle Punktzahl. In der Gesamtwertung schaffen somit alle Geräte mindestens die Note "befriedigend". Zweimal wurde "sehr gut" und viermal "gut" vergeben. Abstriche gab es bei manchen Modellen etwa für das Mähergebnis oder eine labile oder zu schwere Bauweise.

?Welche Modelle schnitten am besten ab?

Im "Selbst ist der Mann"-Test schnitten der 43-Accu von Sabo (Note 1,3), RMA 443 TC von Stihl (1,4), GE-CM 43 Li M von Einhell (1,6), 4237 Li SP von Solo by AL-KO (1,8,), Bosch AdvancedRotak 36-660 (1,9) und der Wolf Garten Li-Ion Power 40 M (2,0) am besten ab.

?Kam die Stiftung Warentest zu einem negativeren Urteil?

Beide Tests unterscheiden sich in Aufbau und Stichprobe, sie sind deshalb nur bedingt vergleichbar. Die Stiftung Warentest hat für eine Stichprobe von Akku-Rasenmähern Gesamtnoten von "gut" bis "mangelhaft" vergeben (Zeitschrift "test", Ausgabe 04/2019). Nur zwei Akku-Geräte kommen auch im Test der Redaktion von "Selbst ist der Mann" vor. Ein weiteres Gerät stammt zwar aus der gleichen Herstellerkollektion, hat aber eine andere Arbeitsbreite. Die meisten Akku-Mäher erzielen bei der Stiftung Warentest die Teilnoten "sehr gut" oder "gut" in der Kategorie Akku/Mäher-Haltbarkeit.

?Wie heißen die Testsieger der Stiftung Warentest?

Insgesamt erzielten bei den Mähern mit vergleichbaren Schnittbreiten (bis 43 Zentimeter) das Modell GE-CM 43 Li M von Einhell (Note 2,3) und der Mäher 40-Accu von Sabo (2,4) die Note "gut". Stigas Combi 43 AE (3,0), der D40LM41 von Duramaxx (3,1) und der G40LM41 von Greenworks (3,1) waren "befriedigend".

?Für wen lohnt sich welche Antriebsart?

Benzinbetriebene Rasenmäher sind genauso flexibel wie Akku-Geräte. "Sie haben durchaus noch ihre Berechtigung", urteilt Peter Baruschke. Das gelte insbesondere dann, wenn die Rasenfläche sehr groß ist und die Batteriekapazitäten an ihre Grenzen kommen. "Aber selbst dann kommen die Akku-Geräte schon nah ran."

?Worauf sollte ich bei der Wahl eines Akku-Mähers achten?

Wer eine große, nicht zusammenhängende Rasenfläche hat oder das Gerät im Keller lagern muss, braucht ein eher leichtes Gerät. "Die Testsieger sind robust gebaut und wiegen auch mehr", sagt Baruschke. Soll das Gerät platzsparend geparkt werden, lässt sich der Griff am besten zusammenlegen - was bei manchen Geräten aber nur funktioniert, wenn man Schrauben abmontiert. Wer mehrere Akku-Geräte betreibt, findet bei den Markenfirmen Vorteile: Deren Akkus lassen sich oft in mehreren Geräten nutzen. (Foto: Ausgabe 6/2019/selbst ist der Mann/dpa/tmn)

Für die Kletterrose ist die Klematis ein guter Begleiter im Beet. Beide Pflanzen vertragen sich, wenn sie gemeinsam eine Wand oder ein Gerüst beranken. Denn sie beide bevorzugen einen sonnigen Standort mit lockerem, nährstoffreichem Boden, erläutert der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL).

Aus gestalterischer Sicht wirkt eine Kombination aus unterschiedlichen Blütenfarben spannend - zum Beispiel das Rot der Rosen zu lila- oder pinkfarbenen Varianten der Klematisblüten. Allerdings sollte die Klematis erst folgen, wenn die Rose bereits mindestens 1,60 Meter hochgewachsen ist. Dann können beide Pflanzen gut zur Geltung kommen. Kombinieren sollte man Klematis jedoch nur mit Kletterrosen und nicht mit den Rambler-Rosen. Diese wachsen zu kompakt, weshalb die Klematis nicht ausreichend Platz erhalten würde. dpa

Eine Mulchschicht im Garten hat viele Vorteile: Der Boden trocknet nicht so schnell aus, und das Unkraut wuchert weniger. Doch nicht jedes Material ist überall geeignet, schreibt die Zeitschrift "Mein schöner Garten" (Ausgabe 6/2019). So enthält frischer Grasschnitt viel Stickstoff und sollte nur dünn ausgebracht werden, etwa unter Bäumen oder Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf. Feiner Kies, Splitt und Muschelschalen sehen hübsch aus und eignen sich für mediterrane Kräuter sowie für Stauden, die es trocken lieben. Dazu gehören zum Beispiel Fetthenne, Mannstreu oder Prachtkerze. Holzhäcksel und Rindenmulch dienen vor allem als Abdeckung für Schattenstauden und Gehölze wie Rhododendron, Clematis und Hortensie. Kompost dagegen ist laut der Zeitschrift weniger Mulch als vielmehr Dünger, weil er die Erde mit Nährstoffen und Humus anreichert. dpa

Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, hat ihn nicht verdient.

Karl Foerster

Gärtner, Gartenschriftsteller und Philosoph

Quelle: Gießener Allgemeine

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