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Äpfel lagern ohne Keller: Wie Sie die Früchte trotzdem lange frisch und knackig halten

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Von: Ines Alms

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Nicht jeder hat einen kühlen Keller, um sich mit Äpfeln für den Winter zu bevorraten. Aber es gibt ja auch Alternativen für die Wohnung, etwa Folienbeutel.

Sie werden runzelig, mehlig und verlieren Vitamine – wer Äpfel unter falschen Bedingungen aufbewahrt, hat nicht sehr lange Freude daran. Aber was tun mit großen Mengen? Auch wer auf Streuobstwiesen Äpfel sammelt oder von einem Gartenbesitzer eine Kiste geschenkt bekommt, kann diese auch ohne einen kühlen Keller lange lagern. Dafür benötigt man nur eine Decke oder einen Plastikbeutel.

Äpfel lagern ohne Keller: Zwei clevere Alternativen

Mehrere große Netze mit Äpfeln liegen unter einem Baum
Äpfel sind das ideale Obst für den Vorrat. Sie lassen sich auch auf dem Balkon lagern. © Panthermedia/Imago

Wer keinen Kellerraum hat, kann Äpfel auch in einer kühlen Vorratskammer oder im Kühlschrank aufbewahren, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ideal ist dabei eine Temperatur von vier bis sieben Grad Celsius. Doch nicht immer ist diese Möglichkeit gegeben. Wer die Äpfel nicht zu Kompott oder zu Apfelsaft verarbeiten möchte, hat zwei einfache Alternativen für die Lagerung:

Eigentlich versucht man den Einsatz von Plastik ja zu vermeiden, aber im Fall der Apfellagerung kann ein Beutel aus Polyethylen (PET) hilfreiche Dienste leisten. Wenn man in solch einen Folienbeutel kleine Luftlöcher sticht, die Äpfel hineingibt und den Beutel verschließt, bildet sich darin laut dem Bundeszentrum für Ernährung ein sauerstoffarmes Mini-Klima, das Reifungs- und Alterungsprozesse verlangsamt.

Denn die Äpfel stoßen Kohlendioxid aus, was dank des Beutels dazu führt, dass das Austrocknen des Obstes verhindert und die nötige Luftfeuchtigkeit gehalten wird. Solche in Beuteln verpackte Äpfel lagert man dann am besten trocken in einem kühlen, möglichst dunklen Raum.

Besonders gut eignen sich zum Lagern folgende Apfelsorten:

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Wer auf Plastik verzichten möchte, für den bietet sich die zweite Lagerungs-Methode an, für die man laut dem YouTube-Channel balkon-garten lediglich eine Kiste und eine Decke benötigt: Die Äpfel legt man einfach in eine luftige Holzkiste und stellt sie an ein schattiges, trockenes Plätzchen auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Garage. Sobald der erste Frost droht, deckt man die Kiste mit der Decke zu.

Und wenn es ans Genießen geht: Ob gekaufter Apfel oder Ernte aus dem eigenen Garten – bevor man hineinbeißt, ist es empfehlenswert, den Apfel richtig zu waschen.

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